Garten im Herbst

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Blumenzwiebeln für den Frühling

Der Zeitpunkt ist entscheidend: Prächtig bunte Frühblüher werden bereits im Herbst gepflanzt. Doch dabei gibt es einiges zu beachten, damit es im Frühling farbenfroh blüht.
26.09.2021, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Fluwel.de

Ein Frühling ohne Tulpen und Narzissen ist kaum vorstellbar – aber auch Winterlinge (Eranthis hyemalis), Schneeglöckchen (Galanthus) und Krokusse bestimmen zu Jahresanfang das Bild vieler Gärten. Etwas später zeigen sich Traubenhyazinthen (Muscari), Spanische Hasenglöckchen (Hyacinthoides hispanica) und Zierlauch (Allium) und geben im Beet den Ton an. Gepflanzt werden all diese fröhlichen Frühlingsblüher bereits im Herbst , denn sie brauchen die Kälte des Winters für ihre Entwicklung.

Zu früh sollte man aber nicht zur Schaufel greifen. Ist es den Blumenzwiebeln zu warm, sitzen sie untätig im Boden und verschieben die Wurzelbildung zeitlich nach hinten. Außerdem sind bei höheren Temperaturen auch viele Pilze und Krankheiten aktiv, die die Blumenzwiebeln angreifen könnten. „Um keine Einbußen bei der Qualität der Blüte im Frühjahr zu riskieren, rate ich, erst dann mit dem Pflanzen zu beginnen, wenn die Temperaturen dauerhaft unter zwölf Grad liegen“, betont Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel.

Beim Pflanzen von Blumenzwiebeln und Knollen braucht es keine besonderen Vorkenntnisse. „Die meisten Pflanzen stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden: normale Garten- oder Blumenerde genügt. Dünger ist nicht notwendig“, erläutert van der Veek. Die meisten Lieblingsfrühjahrspflanzen wie Tulpen und Narzissen würden es eher sonnig bis halbschattig bevorzugen, Traubenhyazinthen, Zierlauch oder Krokusse hingegen fast vollsonnig, der weiße Hundszahn (Erythronium revolutum) oder die Schachbrettblume (Fritillaria meleagris) etwas schattiger. Neben dem Standort gilt es noch die Pflanztiefe zu beachten. Diese ist zumeist auf den Blumenzwiebeltüten zu finden – wenn nicht, hilft folgende Faustregel: Das Loch sollte zwei- bis dreimal so tief sein, wie die Zwiebel oder Knolle dick ist. Aber wie immer gibt es natürlich auch Ausnahmen. „Die Zwiebeln der Schneeglöckchen sind zwar sehr klein, trotzdem sollten sie mindestens zehn Zentimeter tief gesetzt werden. Auch Tulpen kommen mindestens 15 Zentimeter tief in den Boden, damit sie einen guten Stand haben“, betont van der Veek. Weitere Informationen sowie Zwiebeln und Knollen gibt es auf www.fluwel.de.

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