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Vom Auge bis zur Wirbelsäule

Ulrike Götting bietet ihren Patienten alternative Therapien an. Die erfahrene Heilpraktikerin hat den ganzen Körper im Blick.
27.05.2021, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Andreas Schack
Vom Auge bis zur Wirbelsäule

Der Blick durch das Iris-Mikroskop gibt Heilpraktikerin Ulrike Götting viel Aufschluss über die Verfassung der Patientin.

IMAGO

Viele Menschen schwören auf Naturheilkunde. Sie haben meist gute Erfahrungen mit der ganzheitlichen Behandlung gemacht und suchen die Naturheilpraxen in der Hoffnung auf eine Linderung ihrer Beschwerden auf. Eine beliebte Adresse in Peterswerder ist die Praxis von Heilpraktikerin Ulrike Götting.

Die Anlässe ihrer Patienten für einen Besuch sind ganz unterschiedlich und reichen von regelmäßigen Blasenentzündungen, Magenproblemen, juckender Haut oder einem schmerzhaften Rücken bis zu wiederkehrenden Kopfschmerzen, die sie in der Nacht nicht zur Ruhe kommen lassen. In mehr als zehn Jahren konnte die erfahrene Heilpraktikerin viele Erfahrungen sammeln und hat sich in dieser Zeit auf ausgewählte Therapieformen spezialisiert, wie die klassische Homöopathie oder die dynamische Wirbelsäulentherapie nach Popp, aber auch begleitende altbewährte Naturheilverfahren. „Zur Diagnose gehört ganz zu Beginn immer ein ausführliches Gespräch. Es ist mir wichtig, meine Patienten gut kennenzulernen. Nur so kann ich ihnen wirklich helfen“, erläutert Götting. Im nächsten Schritt empfehle sich in vielen Fällen eine Augendiagnose, berichtet sie.

„Mithilfe eines Iris-Mikroskops kann ich mir die Iris und die umgebenden Strukturen genau ansehen. Da die Iris in Farbe, Struktur und Zeichensetzung bei jedem Menschen einzigartig ist, lassen sich hieraus Rückschlüsse ziehen über die genetische Veranlagung, die individuelle Stoffwechsellage und Belastungen, die im Lauf des Lebens erworben wurden“, erklärt die Heilpraktikerin. Die Ergebnisse lieferten wichtige Hinweise für das Erkennen von organübergreifenden Zusammenhängen und die Erstellung eines individuellen Behandlungskonzepts. Eine jahrelange Migräne, die sich jeder Behandlung widersetze, sei ein gutes Beispiel: „Ein Blick auf die Iris zeigt mir möglicherweise ein schwaches Verdauungssystem oder eine Ausscheidungsschwäche der Nieren. Wenn die Therapie hier ansetzt, kann sich das positiv bei der Behandlung der Migräne auswirken“, erläutert Götting. Der Schwerpunkt der Augendiagnose liege aber vor allem in der Prävention, also der Vorbeugung von Erkrankungen. „Denn bei Weitem nicht alles, was sich jetzt im Auge zeigt, muss später zum Problem werden“, sagt sie.

Viele Menschen kommen zu Götting, wenn sie Probleme mit ihrer Muskulatur haben. Gute Erfahrungen hat die Heilpraktikerin in diesen Fällen mit dem Einsatz der dynamischen Wirbelsäulentherapie nach Popp (DWP) gemacht. „Ein muskuläres Ungleichgewicht, das zu einer Beinlängendifferenz, einer Fehlstatik oder einer Verwringung im Becken führen kann, ist oft die Ursache vieler Beschwerden wie anhaltender Rückenschmerzen, Bandscheibenbeschwerden, Migräne, Tinnitus oder Schwindel“, beschreibt sie den Zusammenhang. Während der DWP ertastet die Therapeutin die Ausrichtung des Beckens sowie der Wirbelsäule und korrigiert diese gegebenenfalls mit sanften Berührungen bei einer gleichzeitigen, gezielten Aktivierung der Muskulatur durch den Patienten. Fehlbelastungen und Fehlstellungen können so laut Götting schmerzfrei gelöst werden. Ein individuell zusammengestelltes Übungsprogramm unterstütze im Anschluss der Behandlung die anhaltende Stabilisierung und eine bessere Körperstatik.

Götting ist Mitglied im Verband unabhängiger Heilpraktiker. Ihr Wissen und ihre Erfahrung hat sie lange Zeit auch als Dozentin an der Heilpraktikerschule weitergegeben. Neben den erwähnten Therapieformen praktiziert die gebürtige Bremerin zudem die Ohr-
Akupunktur, die EMMETT-Technik und die Breuss-Massage.

Nähere Informationen zur Praxis finden Interessierte auf Göttings Internetseite unter www.naturheilpraxis-
goetting.de.

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