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Pusdorfer Unternehmer Vielfältiger Stadtteil mit Blick auf die Weser

Hafenflair und Lebensqualität: Woltmershausen hat einiges zu bieten. Der Stadtteil befindet sich in einem großen Wandel, ohne jedoch seine Geschichte als altes Hafenarbeiterviertel zu vergessen.
23.01.2023, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Bianca Kläner

Wer vom Hohentorsplatz kommend den Tunnel am Neustädter Bahnhof durchquert, betritt einen Stadtteil mit ganz eigenem Charme: Woltmershausen, von den Einheimischen liebevoll Pusdorf genannt. Viele Menschen leben sehr gern hier, da sie die ruhigen Wohngebiete und die Lebensqualität schätzen. Pusdorf steht unter anderem für Familienunternehmen, deren Inhaber fest im Stadtteil verwurzelt sind. Dazu gehören etwa Stahlbauunternehmen und Handwerksbetriebe wie Maler-, Glaser- und Sanitärmeisterbetriebe, die man bei Altbaumodernisierungen hinzuziehen kann.

Auch Bäckermeisterbetriebe, inhabergeführte Apotheken, verlässliche Umzugsunternehmen und Lebensmittel-Werkverkäufe finden sich „hinter dem Tunnel“. Einst waren in Pusdorf vor allem Hafenarbeiter zu Hause. Hafenflair kann man noch heute erleben, wenn man vom Pusdorfer Marktplatz kommend den Weg zum Wasser sucht. Am Hohentorshafen findet sich Industrie und Gewerbe, und mancher Einwohner unternimmt hier gern einen Spaziergang. In diesem Ambiente blüht auch Kreativität: Die Pusdorf Studios, die ein überwiegend junges Publikum anziehen, haben schon für etliche Partys und Konzerte gesorgt.

Am anderen Ende Pusdorfs lädt der Weseruferpark zum Entspannen, Schlendern, Radeln und Joggen ein. Das Lankenauer Höft ist nicht nur im Sommer einen Besuch wert: Noch bis Februar ist der Winterwunderstrand geöffnet, in dem unter anderem leckerer Grünkohl serviert wird. Im Stadtteil sind gleich mehrere Kleingartenvereine zu Hause, deren Mitglieder im Sommer für Blütenpracht sorgen und Essen für den Eigenbedarf anbauen. Als Ort für Ausstellungen, Konzerte, Kurse, Gruppen und Projekte ist das Kulturhaus Pusdorf über die Grenzen des Stadtteils hinaus bekannt. Die Einrichtung ist eine feste Anlaufstelle für viele Kinder und Jugendliche und kooperiert mit den Schulen im Quartier.

Pusdorf ist ein Stadtteil voller Historie und nicht nur für seinen einst dörflichen Charakter, sondern auch für seine Industriegeschichte bekannt. Hier war die Martin Brinkmann AG ansässig, einer der wichtigsten Arbeitgeber der Hansestadt und Europas größte Tabakfabrik. In den vergangenen Jahren hat sich vieles auf dem 20 Hektar großen Gelände getan, das inzwischen Tabakquartier heißt.

„Das Tabakquartier ermöglicht eine zukunftsgerichtete, moderne Quartiersentwicklung von Wohnen und Arbeiten in Kombination mit einem hohen Freizeitwert, optimaler Infrastruktur und kurzen Wegen“, sagt Lena Schwantje, Leiterin Marketing und Kommunikation beim Investor Justus Grosse. Aktuell sei das Quartier die dynamischste Quartiersentwicklung in Bremen.

„Wir glauben, dass wir hier in den nächsten Jahren ein lebendiges, modernes und grünes Quartier entwickeln werden, welches ein positives Zeichen für die Weiterentwicklung dieses Stadtteils und der Stadt Bremen setzen wird. Pusdorf wird trotzdem Pusdorf bleiben, eine über mehr als ein Jahrhundert gewachsene Welt. Mit dem Tabakquartier zieht frisches Leben ein, welches den Stadtteil nachhaltig verjüngen wird.“

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