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echt Walle Ein Waller Original mit hohem Qualitätsanspruch

Die Fleischerei Rossol trifft den Geschmack der Kunden: Immer mehr Menschen haben genug von Massenproduktion und unübersichtlichen Lieferketten. Sie finden zurück zum bodenständigen Guten vor Ort.
08.09.2022, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Anke Velten

Viele Dinge verändern sich, manche bleiben, und das ist auch gut so. Schon länger, als sich in Walle irgendjemand erinnern kann, befindet sich an der Ecke Steffensweg und Elisabethstraße eine Fleischerei. Seit 27 Jahren führt Fleischermeister Olaf Rossol diese Tradition weiter. Das schmeckt längst nicht mehr nur der Nachbarschaft. In einer Zeit, in der Verbraucher verstärkt darauf achten, woher ihre Lebensmittel stammen und wie sie produziert werden, haben viele neue Kunden dieses Waller Original für sich entdeckt. Dort wird noch nach althergebrachter Art gearbeitet – nach bester Handwerkstradition und mit hohem Qualitätsanspruch. „Viele freuen sich, dass es uns noch gibt“, sagt Rossol.

Der Fleischer an der Ecke ist sowieso etwas für aufgeweckte Kunden. Bereits um 6.30 Uhr kommen die ersten Frühaufsteher, um sich für den Tag zu stärken. Nicht nur auf den Baustellen der Umgebung hat das Maurerfrühstück Kultstatus – es besteht aus frisch belegten Brötchen, einer Frikadelle, einem Kakao plus einer Zeitung auf die Hand.

Mittags gibt es eine täglich wechselnde warme Mahlzeit nach Hausmacherart, die der Fachbetrieb auf Wunsch an die Haustür liefert. Ein Angebot, das viele ältere Menschen aus dem gesamten Bremer Westen gern annehmen, aber auch diverse Kindertagesstätten zwischen Walle und Oslebshausen. Die Preise sind bewusst knapp kalkuliert und können mit den Preisen der großen Supermärkte durchaus konkurrieren. „Ich möchte, dass meine Kunden zufrieden sind und es ihnen schmeckt“, erläutert der Fleischermeister. „Das ist mir viel wichtiger als die Gewinnspanne.“

Konsequent transparent

Mit ihrer Arbeitsweise trifft die Waller Fleischerei den Geschmack der Kundschaft und den modernen Zeitgeist. Denn immer mehr Menschen haben genug von Massenproduktion und unübersichtlichen Lieferketten. Sie finden zurück zum bodenständigen Guten vor Ort. „Viele junge Leute kaufen bewusst ein und interessieren sich für die Herkunft ihrer Lebensmittel“, bestätigt Rossol. Der Fleischermeister kann ihnen dann erklären, dass er sein Fleisch lückenlos auf ausgewählte zertifizierte Betriebe aus der Region zurückverfolgen kann. Das gilt ebenfalls für die Fleisch- und Wurstspezialitäten, Salate und Pasteten in den Auslagen des kleinen Geschäfts. Sie stammen nicht von anonymen Lieferanten, sondern werden größtenteils direkt vor Ort hergestellt – so wie der saftige Kochschinken und die frischen Frikadellen, die zu den Bestsellern des Hauses zählen, oder die anderen Kundenlieblinge wie die Hausmacher Leberwurst, das würzige Kasseler, die butterzarten Steaks oder die knackigen Bock-, Brüh- und Mettwürste.

Dass bei Rossol Fleisch vom Bentheimer Schwein verarbeitet wird, hat sich unter Feinschmeckern aus der ganzen Stadt längst herumgesprochen. „Es ist besonders aromatisch“, sagt der Fleischermeister. „Manche Kunden sagen uns: Seit wir das Bentheimer kennen, möchten wir kein anderes mehr.“ Zu den Spezialitäten des Hauses gehören zudem die hochwertigen Fleisch- und Wurstprodukte vom Wasserbüffel. Neben dem feinen und intensiven Geschmack schätze die Kundschaft die Tatsache, dass die Tiere aus der kleinen Herde des Biohofs Eilte in der Allermarsch stamme, sagt Rossol.

Das Firmenmotto „nur die beste Qualität“ gilt auch für die Backwaren, die die Snacks und Mahlzeiten begleiten: Brot und Brötchen stammen aus der Backstube Schroeder in der Fiegenstraße. Das ist ein weiteres Waller Unikat mit einem guten Namen über die Stadtteilgrenzen hinaus.

Ein wichtiges Standbein des Betriebes ist der Partyservice, der an 365 Tagen im Jahr Firmenveranstaltungen und Privatfeiern nach Belieben versorgt. Kalte Platten, warme Platten, Spezialitäten wie das Bayrische Buffet und die Grill-Events vor Ort sind weit über den Stadtteil hinaus gefragt. Tipp für alle, die eine Feier planen: „Den Termin am besten so früh wie möglich anmelden“, rät der Handwerksmeister.

Betrieb mit Zukunft

Olaf Rossol hat sein Handwerk in einer renommierten Landschlachterei in Etelsen gelernt. Als junger Fleischermeister übernahm er den Traditionsbetrieb in Walle im Januar 1995. Zu dieser Zeit habe es allein in diesem Stadtteil sechs Fleischereien gegeben.

Die Zukunft dieses Familienbetriebs ist gesichert: Die Leidenschaft für den vielseitigen und kreativen Beruf – und den hohen Qualitätsanspruch – hat sich auf Tochter Jona Natalie übertragen. Die 22-Jährige hat ihre Ausbildung als zweitbeste Fleischereifachverkäuferin in Deutschland abgeschlossen und anschließend im väterlichen Betrieb das Fleischereihandwerk erlernt.

Zurzeit müssen Betrieb und Kundschaft allerdings eine Weile auf die ambitionierte Nachwuchskraft verzichten. Jona Natalie Rossol beginnt in diesen Tagen ihre Ausbildung am renommierten Bildungszentrum des Fleischerhandwerks in Augsburg und wird – daran besteht überhaupt kein Zweifel – mit dem Meisterbrief nach Walle zurückkehren.

Fleischerei Rossol, Steffensweg 151, 28217 Bremen. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 6.30 bis 13 Uhr, dienstags bis freitags außerdem von  15 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 6.30 bis 12 Uhr. Weitere Informationen sind unter Telefon 396 14 47, per Fax an 380 88 07 sowie im Internet unter der Adresse www.fleischerei-rossol.de erhältlich.

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