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Wir in Horn-Lehe Prüfung auf Schimmel und Schadstoffe

Umweltberaterin Yvonne Kranz ist Sachverständige für Pilzbefall und Asbestbelastung. Schadstoffe in Gebäuden sind nicht nur ein Gesundheitsrisiko - unsbei unaachgemäßer Handhabung drohen strafrechtliche Folgen.
18.11.2021, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Andreas Schack

„Guter Rat ist teuer“, lautet ein bekanntes Sprichwort. Keinen Rat einzuholen, kann im Zweifel jedoch noch teurer werden. Möglichst vor der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen sollten Bauherren darum prüfen lassen, ob ihre Immobilie durch Schadstoffe belastet ist. Eine ausgewiesene Expertin für solche Fälle ist Yvonne Kranz.

Die Architektin ist als Sachverständige für Schimmelpilze und Asbest tätig. „Unvorhergesehene Ereignisse während einer Umbaumaßnahme können das Budget unkontrolliert in die Höhe schnellen lassen“, weiß sie. „Beim Kauf von Immobilien wird gern übersehen, dass sich noch Schadstoffe im Gebäude befinden können“, erläutert sie. Dabei könne es sich nicht nur um das bekanntermaßen verbotene Asbest handeln, sondern auch um teerhaltige Abdichtungsprodukte, Holzschutzmittel und viele weitere in der Vergangenheit noch zugelassene und doch schädliche Materialien. „Wer diese Schadstoffe nicht entfernt, begibt sich in gesundheitliche Gefahr. Bei den Arbeiten kann es schnell zu einer Kontamination der Umgebung und zur Einatmung von schädlichen Stäuben kommen“, warnt die Sachverständige.

Ein weiterer Aspekt dieses Themas sei vielen nicht bekannt, erläutert Kranz: „Als Auftraggeber ist der Bauherr für die Sicherheit der Handwerker mitverantwortlich.“ Dies ergebe sich aus den Vorgaben der Baustellenverordnung in Verbindung mit dem Arbeitsschutzgesetz. Konkret bedeute dies, dass Arbeiten an gefährlichen Stoffen im Vorfeld der Bearbeitung bekannt sein müssen, um entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen treffen zu können. „Diese Maßnahmen bedeuten natürlich Mehrkosten, die das Baubudget zusätzlich belasten. Eine Entfernung entsprechender Bauteile und -stoffe wird aufgrund befürchteter Gesundheitsschädigungen von einigen Bauherren mitgedacht und veranlasst. Dass eine entsprechende Verpflichtung zur vorherigen Überprüfung vor Beginn von Arbeiten besteht, ist jedoch den wenigsten Eigentümern von Immobilien bekannt“, berichtet die Architektin.

Nach wie vor befänden sich verschiedene Asbestprodukte in Gebäuden. „Über 70 Prozent der Wohngebäude in Deutschland wurden vor 1990, also vor dem endgültigem Asbestverbot Anfang der 1990er-Jahre, erbaut. Das Risiko, unkontrollierte Arbeiten an diesen Produkten ohne vorherige Untersuchungen durchzuführen, ist entsprechend hoch“, sagt Kranz. Bei Feuchtigkeitsschäden mit Schimmelpilzbefall oder anderen Schadstoffe in Kombination mit Asbest sei die richtige Reihenfolge von Maßnahmen wichtig. Eine gut geplante Schadenssanierung sei nicht nur effizient, sondern berücksichtige gesetzliche Vorgaben. „Für eine rechtssichere Ausführung braucht es darum fachübergreifendes Wissen“, sagt die Expertin. Für die Arbeiten sollten daher nur Fachbetriebe mit der notwendigen Erfahrung und den erforderlichen Sachkundenachweisen beauftragt werden. Die korrekte Entsorgung von ausgebauten Schadstoffen gehöre ebenfalls in die Hände von Fachleuten.

Wer im Zuge von Baumaßnahmen nicht unangenehm überrascht werden möchte, sollte vor Beginn eine Objektbegehung durch einen Sachverständigen durchführen lassen, rät Kranz. „Ist es erst zu einer Kontamination in der Umgebung durch Arbeiten an Schadstoffen gekommen, wird die Sanierung wesentlich kostenintensiver als das bloße sachgerechte Entfernen derselben. Im Fall von krebserzeugenden Stoffen wie Asbest kann ein nicht sachgerechter Umgang sogar strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen“, erläutert die Sachverständige.

Yvonne Kranz lädt jeweils donnerstags und freitags zu einer kostenlosen telefonischen Erstberatung ein. Weitere Informationen dazu finden Interessierte auf ihrer Internetseite unter www.
umweltberatung-kranz.de.

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