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Klimafreundliches Heizen

Mit Wärmepumpen lässt sich sehr energieeffizient und damit kostengünstig Wärme für die Heizung und Warmwasserbereitung erzeugen.
20.05.2021, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Ben Zimmermann
Klimafreundliches Heizen

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind beinahe überall einsetzbar und können auch im Freien aufgestellt werden.

Initiative Wärme+/dpa

Was wäre, wenn die uns umgebende Umweltwärme ganz einfach unser Zuhause wärmen könnte? Mit einer Wärmepumpe geht genau das, sie nutzt die unerschöpfliche Energiequelle aus Erdreich, Grundwasser und Umgebungsluft. Deshalb gelten Wärmepumpen als die zukunftsfähigste Form des modernen Heizens mit erneuerbaren Energien. Sie bieten die Möglichkeit, das eigene Zuhause durch regenerative und nachhaltige Energie mit Warmwasser und gemütlicher Wärme zu versorgen.

Die Technik von Wärmepumpen ist recht simpel und vor allem zuverlässig. Sie können im privaten Bereich zum Erzeugen von Warmwasser und Raumwärme eingesetzt werden. Auch im gewerblichen und industriellen Bereich bringen sie durch die nutzbringende Verbindung von Prozesswärme und Prozesskälte hervorragende Voraussetzungen mit.

Um Wärme zu erzeugen, braucht eine Wärmepumpe elektrischen Strom als Antriebsmittel. Die benötigte Menge entspricht dabei nur etwa 25 Prozent der erzeugten Heizenergie. Damit ist die Wärmepumpe ein äußerst effizienter Energieerzeuger. Welches Verhältnis die erzeugte Wärme zum Stromverbrauch hat, gibt die Jahresarbeitszahl (JAZ) an. Je höher die JAZ, desto effizienter ist die Wärmepumpe.

Die Technologie basiert auf einem flüssigen Kühlmittel, das dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft Wärme entzieht. Die Basis der Wärmepumpe bildet ein Kältekreislauf, der Vorgang läuft wie folgt ab:

1. Ein Verdampfer überträgt die Wärme aus Erde, Grundwasser und Luft auf das flüssige Kältemittel. Dieses lässt sich durch seinen niedrigen Siedepunkt leicht erwärmen, verdampft und wird zu Gas.

2. Mithilfe eines Kompressors wird das gasförmige Kältemittel verdichtet; die Temperatur des Gases steigt dabei stark an, Wärme entsteht.

3. Das heiße Kältemittel wird nun im Kondensator wieder verflüssigt und gibt dadurch Wärme ab. Durch die abgegebene Wärme wird das Wasser im Wärmeverteiler- und Speichersystem des Gebäudes erwärmt; auch die Heizungen erwärmen sich.

4. Das Kältemittel fließt nun zurück, der Kreislauf schließt sich.

Um effizient Wärme zu erzeugen, benötigt die Wärmepumpe nur eine niedrige Vorlauftemperatur. Die Voraussetzung dafür sind passende Heizkörper oder andere Heizflächen, eine effiziente Dämmung, eine gute Lüftung und Warmwasserbereitung. Stimmen diese Voraussetzungen, muss die Vorlauftemperatur kaum mehr als 30 Grad Celsius betragen.

Eine sinnvolle Kombination lässt sich mit Photovoltaik erreichen. Gerade in der Übergangszeit profitieren Hausbesitzer durch den selbst erzeugten Strom von sehr niedrigen Heizkosten.

Zu beachten ist jedoch, dass Wärmepumpen auf günstige Betriebsbedingungen angewiesen sind. Muss zu schnell zu viel Wärme erzeugt werden, erhöht dies ebenso schnell den Stromverbrauch. Gute Planung ist hier ein Muss, besonders beim Einsatz in Altbauten. Die Heizungsmodernisierung will gerade hier gut durchdacht sein. Eine Lösung kann ein bivalentes System sein, bei dem zusätzlich eine Gasheizung zum Einsatz kommt.

Eine Hürde stellen die recht hohen Anschaffungskosten dar. Hinzu kommen je nach Modell aufwendige Erdarbeiten, gerade bei Erdwärme- und Grundwasserwärmepumpen. Die Investition lohnt sich häufig trotzdem, denn man erhält eine saubere und preisstabile Wärmequelle mit langer Lebensdauer und äußerster Zuverlässigkeit.

Weitere Informationen gibt es bei Osmers in Horn, Horner Heerstraße 2, Telefon: o421 / 23 47 47, E-Mail: m.schroeder@osmers-horn.de, Internet: www.osmers-­horn.de.

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