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HanseBau 2023 Wohnen im Hobbitformat

Immer mehr Menschen entscheiden sich für Leben auf kleinstem Raum. Dem Trend der Miniaturhäuser geht die hanseBAU der MESSE BREMEN in einer Sonderausstellung nach.
06.01.2023, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von GEM

1950 hatten die (West-)Deutschen durchschnittlich zwölf Quadratmeter Wohnfläche pro Kopf zur Verfügung. 2021 waren es stolze 47,7 Quadratmeter. Es gibt aber auch eine Gegenbewegung: Menschen, die sich vorstellen können, ihren Besitz maximal einzuschränken und in ein sogenanntes Tiny House zu ziehen. Dahinter steckt meist nicht nur der Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Vielen geht es auch um „Downsizing“, also um eine Rückbesinnung auf das, was wirklich wichtig ist.

Dazu passt das Ergebnis einer aktuellen Studie des Zukunftsinstituts, bei der untersucht wurde, wie viele Quadratmeter zu einem erfüllten, glücklichen Leben ge­hören. Die Erkenntnis: Wohnfläche alleine bedeutet nicht automatisch Lebensqualität. Entscheidend sei vielmehr die Qualität der Nachbarschaft und das Angebot an gemeinschaftlich genutzten Flächen – beispielsweise Gemeinschaftsküchen, Bibliotheken, Gärten oder Fitnessräumen.

Die Sonderausstellung „TinyLiving“ im Rahmen der hanseBAU reflektiert diesen Trend auf viel­fache Weise und zeigt in Halle 5 gleich fünf verschiedene Häuschen von vier Anbietern aus dem Nordwesten. Hier kann man die rundum durchdachten Häuschen besichtigen, sich ausgiebig beraten lassen und von einem Leben auf kleinstem Raum träumen.

Übrigens: Im Naturresort „Land of Green“ nahe Worpswede haben einige der Ausstellenden dauerhaft ihre Tiny Houses aufgebaut. Dort kann man sich einmieten und probewohnen.

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