Björn Bedürftig führt Bokel zum 5:1

„1,66 Meter geballte Power“

Bokel. Auf seinem Bätjerplatz macht dem MTV Bokel kein Gegner in der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 4 etwas vor. Nach anfänglichen Problemen fegten die Schwarz-Weißen auch den TSV Apensen mit 5:1 (4:0) vom Rasen und sammelten somit den fünften Sieg im fünften Heimspiel ein.
09.10.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Karsten Hollmann

Bokel. Auf seinem Bätjerplatz macht dem MTV Bokel kein Gegner in der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 4 etwas vor. Nach anfänglichen Problemen fegten die Schwarz-Weißen auch den TSV Apensen mit 5:1 (4:0) vom Rasen und sammelten somit den fünften Sieg im fünften Heimspiel ein. „Unsere ersten 15 Minuten waren aber erschreckend schwach. Da war Apensen besser, hat aber zum Glück kein Tor gemacht“, teilte MTV-Trainer Marko Rebien mit.

Die Hausherren nutzten im Gegensatz zum Gast gleich ihre erste Chance zur Führung. Marius Rebien bediente Nino Tiedemann, der noch an TSV-Schlussmann Malte Buschmann scheiterte. Den Abpraller verwertete aber der von hinten heranrauschende Lukas Hansen mit viel Wucht zum 1:0 (17.). „Dann sind wir ins Rollen gekommen“, stellte Marko Rebien fest. Ausgerechnet der nicht einmal 1,70 Meter große Björn Bedürftig erhöhte nur 180 Sekunden hiernach als kleinster Akteur auf dem Platz mit einem Kopfballtor auf 2:0. Bei einer Linksflanke von Dustin von Döhlen schlich sich der starke Bedürftig an den kurzen Pfosten und beförderte das Spielgerät von dort aus zur frühen Vorentscheidung über die Linie.

„Das waren 1,66 Meter geballte Power“, so Rebien. Ein wenig kurios war die Entstehung des 3:0 in der 37. Minute. Nachdem Malte Buschmann einen Schuss von Sebastian Winckler nur abzuklatschen vermochte, hätte Marius Rebien den Ball in aller Ruhe ins Netz bugsieren können. „Den muss Marius machen“, betonte sein Vater Marko Rebien. Doch der Filius jagte das Leder an den Querbalken. Als die Situation bereits bereinigt schien, legte Nino Tiedemann noch einmal von der rechten Seite nach, ehe Lukas Hansen die Kugel wie einst Portos Rabah Madjer im Champions-League-Finale gegen den FC Bayern München mit der Hacke zwischen die Pfosten bugsierte.

Kurz vor der Pause gelang Nino Tiedemann auch noch das 4:0. Wieder hatte Björn Bedürftig einen Vorstoß über rechts eingefädelt. Erneut vermochte Buschmann einen Winckler-Schuss nicht festzuhalten. Tiedemann staubte ab. Eine knappe Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff vollendete Lukas Hansen eine Kombination über Marius Rebien und Sven Bedürftig zum 5:0. Julius Novarra hätte bei einem Pfostentreffer beinahe das halbe Dutzend vollgemacht. „Dann haben wir es Auslaufen lassen“, sagte Marko Rebien. Das Kopfballtor von Apensens Felix Klindworth zum 1:5 bildete nur noch Ergebniskosmetik.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+