Niederlage für Schlusslicht der Kreisliga 100. Gegentor für den TSV Gnarrenburg

Der TSV Bülstedt/Vorwerk und der TSV Karlshöfen sind in der Fußball-Kreisliga Rotenburg im Wonnemonat Mai noch voll in den Abstiegskampf verwickelt.
08.05.2018, 06:52
Lesedauer: 2 Min
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Von Reiner Tienken

Der TSV Bülstedt/Vorwerk und der TSV Karlshöfen sind in der Fußball-Kreisliga Rotenburg im Wonnemonat Mai noch voll in den Abstiegskampf verwickelt. Der TuS Tarmstedt hatte bei Kaiserwetter auch wenig Grund zur Freude (2:4 gegen SV Rot-Weiß Scheeßel). Der TSV Gnarrenburg kassierte das 100.Gegentor der Saison (0:4 beim TV Stemmen).

TSV Bülstedt/Vorwerk – MTSV Selsingen 1:1 (1:0): „Wir haben zwei Punkte verloren“, trauerte TSV-Trainer Thomas Ziegler einem verpassten Sieg nach. Zaza Sulaberidze verhalf dem Gastgeber mit einer feinen Einzelleistung zur Führung. Am 1:1 war der TSV-Torschütze dann aber ebenfalls indirekt auch beteiligt. Zaza Sulaberidze vertändelte vor dem Gegentreffer nämlich den Ball. Hanke Wehber bestrafte das missglückte Dribbling im Handumdrehen. „Wir hatten nach dem 1:1 noch drei dicke Ziegen“, vermisste Thomas Ziegler etwas den Killerinstinkt im Abschluss. Auf Christoph Martin traf dies in besonderem Maße zu. Der Bülstedter vergab eine Großchance aus kurzer Entfernung überhastet. Nikolas Lappenberg ließ zwei weitere Torgelegenheiten liegen. Sören Geistert (Torwart) und Mario Woltmann (Abwehr) lieferten eine starke Leistung ab.

TuS Tarmstedt – SV Rot-Weiß Scheeßel 2:4 (1:1): „Scheeßel war cleverer“, gab TuS-Torhüter Kevin Müller nach Spielende zu verstehen. Die Gäste schlossen drei Alleingänge auf den TuS-Kasten kaltblütig mit Torerfolgen ab. Die Rot-Weißen verwandelten daneben einen Foulelfmeter. Die Tarmstedter wirkten bei ihren Angriffsbemühungen nicht ganz so effektiv im Abschluss. Kevin Zilke vergab zwei gute Möglichkeiten. Jonas Marherr traf immerhin mit einem gefühlvollen Schlenzer vom Strafraumeck genau ins lange Eck. Eugen Zilke versenkte zudem einen an Jonas Marherr verursachten Foulelfmeter. Die Begegnung stand am Wendohweg auf gutem Niveau. Jonas Marherr brachte die Gäste noch mit einem Pfostentreffer in Verlegenheit.

TV Stemmen – TSV Gnarrenburg 4:0 (1:0): Das Kartenhaus des Schlusslichts brach in der Schlussphase zusammen. Die Platzherren schraubten da das Resultat noch von 1:0 auf 4:0 in die Höhe. „Bis zur 70. Minute war das Spiel offen, dann sind wir aus konditioneller Sicht eingebrochen“, ließ TSV-Trainer Thomas Fenslau durchblicken. Douglas El Grun gelang im Nachschuss die TVS-Führung. Malte Brümmer setzte den Ball zuvor nach einer Ecke gegenüber über den Querbalken. Einen Torversuch von Yilmaz Akin machte der TVS-Torhüter Helge Witt gerade noch mit den Fingerspitzen unschädlich. Michael Jablonowski wusste den Stemmen-Keeper in aussichtsreicher Position auch nicht zu überlisten. Jascha Lamp lieferte auf der Sechser-Position eine ordentliche Vorstellung ab.

TSV Groß Meckelsen – TSV Karlshöfen 4:0 (2:0): Die Gäste boten beim Titelkandidaten bedingt durch mehrere Ausfälle nur ein Rumpfteam auf. „Nach vorne waren wir nicht durchschlagskräftig genug“, bekundete TSV-Trainer Peter Leschniok. Mit Michel Stolzenberg (Seminar) fehlte auch ein Vollblutstürmer. Der Gastgeber bekam gleich zwei Foulelfmeter zugesprochen. Einen Strafstoß entschärfte Gäste-Torwart Sören Meyer (68.). Beim 3:0 gab Meyer dafür eine etwas unglückliche Figur ab. Toraktionen für die Karlshöfener hielten sich merklich in Grenzen. Hannes Schröder besaß eine der wenigen Gäste-Möglichkeiten, bugsierte den Ball aber neben das gegnerische Tor. Die Platzherren wirkten abgebrühter vor dem Tor als die Grün-Weißen.

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