Handball-Pfingstturnier des VSK Bungerhof 132 Teams von Minis bis Mixed

Auf 14 Kleinfeldern sind über Pfingsten 132 Mannschaften beim 50. Jubiläums-Turnier des VSK Bungerhof gegeneinander angetreten. Hauptorganisator Jürgen Janßen zieht ein positives Fazit.
07.06.2017, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Frederic Oetken

Delmenhorst. Sportler wollen immer gewinnen – auch dann, wenn der Spaß wie beim Handball-Kleinfeldturnier des VSK Bunger-hof im Vordergrund steht. Und zu den Siegern des Turniers gehörten auch zwei Mannschaften der HSG Delmenhorst. Das Turnier feierte in diesem Jahr sein 50. Jubiläum. Hauptorganisator Jürgen Janßen zeigte sich „sehr zufrieden“ und blickte auf ein „faires und handballerisch interessantes“ Wochenende zurück.

Im Vorfeld hatten sich 133 Mannschaften angekündigt, von denen lediglich eine kurzfristig absagen musste, was die Organisatoren aber vor keine großen Aufgaben stellte. Bereits am Freitagabend startete die Veranstaltung mit dem traditionellen Eröffnungsspiel. Einige Zuschauer kamen zum Platz, um bei Abendsonne die Partie zu verfolgen. Am Sonnabendmorgen begannen dann auf 14 Feldern die Gruppenspiele der jeweiligen Altersklassen. Gespielt wurde im männlichen und weiblichen Jugendbereich von der E- bis zu A-Jugend. Im Seniorenbereich waren Damen, Herren und Mixed-Teams vertreten, die alle an beiden Turniertagen auf Torejagd gingen. Die Minis dribbelten, passten und warfen auch wieder die Handbälle. Jede Runde hatte eine Spieldauer von insgesamt zweimal neun Minuten. Bei gutem Handballwetter konnten die vielen Zuschauer am Tell-Sportplatz etliche spannende Partien verfolgen, die laut Janßen „alle sehr fair“ verlaufen sind.

Interessant war das Auftreten der weiblichen A-Jugend der TG Hörste. Diese spielte lediglich am Sonnabend, da es für sie nur einen Tag später um die Qualifikation zur A-Jugend-Bundesliga ging, in welcher die TG letztlich sogar den ersten Platz belegte und damit in die nächste Runde einzog. „Das zeigt, wie gerne die Mannschaften zu uns kommen“, freute sich Janßen. Nachdem am Sonnabend die Spielrunden vorbei waren, kam es am Bierwagen zum Treffen vieler alter Bekannter, die gemeinsam den Abend ausklingen lassen konnten. Auch eine Disco wurde wieder angeboten – schließlich geht es beim Pfingstturnier genauso um Pokale wie auch um die Feiern. Am Sonntag ging es bereits morgens mit dem Handballsport weiter.

Im weiblichen Jugendbereich konnte die B-Jugend der HSG Delmenhorst letztlich alle Spiele für sich entscheiden und somit als Sieger das Turnier beenden. Bei den Jungen konnte die männliche C-Jugend der HSG den zweiten Platz verzeichnen. Bei der männlichen A-Jugend setzte sich die Mannschaft von Dauergast TuRa Marienhafe durch.

Besonders interessant für die Zuschauer waren wie jedes Jahr die Teams der Herren, wo viele Mannschaften aus Spielern der umliegenden Vereine bestehen. Die HSG Freunde Hasbergen gingen wieder mit dem ehemaligen Zweitligaspieler Tim Coors, der zur neuen Saison das Trikot der HSG Delmenhorst tragen wird, an den Start. Bei den HSG Oldstars waren unter anderem Andre Haake oder der Damentrainer Stefan Neitzel aktiv. Eine interessante Rolle spielten auch Jaschis Jünger um Neu-HSG-Delmenhorster Ole Goyert, die den dritten Platz belegten. Zudem waren noch die Glasbier Rangers um Niclas Schanthöfer und Jörn Janßen und der VSK Bungerhof mit Stefan Timmermann und Philipp Freese vertreten, die allesamt für die Erste Herren der HSG auflaufen. Somit gab es etliche brisante Duelle zwischen den Mannschaften, aber keine von diesen konnte letztlich den Turniersieg verzeichnen. Denn diesen sicherte sich etwas überraschend der TuS Neukölln 1865. Zweiter wurde der VSK Bungerhof vor Jaschis Jüngern. Die hochgehandelten Freunde Hasbergen wurden unterdessen nur Sechster. Bei den Damen konnte die erste Mannschaft der HSG Delmenhorst das Turnier für sich entscheiden.

Nach dem Turnier zog Janßen ein durchweg positives Fazit des Wochenendes: „Es war wieder einmal ein rundum gelungenes Wochenende. Wir sind sehr zufrieden mit dem gesamten Verlauf und haben auch dieses Jahr alle Spiele durchkriegen können. Ein großer Dank gilt natürlich dem gesamten Orga-Team und allen ehrenamtlichen Helfern, die das ganze Wochenende ihren Teil dazu beigetragen haben. Ohne diese Leute wäre ein solches Turnier nicht möglich.“ Die meisten Mannschaften wollten im nächsten Jahr wiederkommen, teilte der Veranstalter mit.

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