1. Fußball-Kreisklasse Osterholz 18-Meter-Schlenzer in den Winkel

Der 5:0-Sieg von Barisspor in Dannenberg kam nicht ganz unerwartet. Dass aber ausgerechnet Delgesh Azez zweimal trifft - darunter sogar mit einem Zaubertor - war schon eine Überraschung.
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Von karsten hollmann

Landkreis Osterholz. Niclas Busch vom SV Arminia Freißenbüttel hat sich mit fünf Treffern beim 9:2-Erfolg seines Klubs in der 1. Fußball-Kreisklasse Osterholz über den TV Axstedt die Führung in der Torjägerliste der Liga wieder von Barisspors Bilal Matar zurückerobert. Der SV Barisspor kehrte mit einem 5:0-Triumph beim TSV Dannenberg II in die Erfolgsspur zurück. Die Sportfreunde Heilshorn landeten mit einem 5:1-Erfolg über die TuSG Ritterhude III einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

TSV Dannenberg II – SV Barisspor 0:5 (0:1): Der nicht als Goalgetter bekannte Delgesh Azez wartete gleich mit zwei Toren für den Ersten auf. Sehr sehenswert war sein Tor zum 4:0, bei dem er die Kugel aus dem Stand aus 18 Metern in den Winkel schlenzte. Beim 5:0 musste er nur noch den Fuß nach einem Querpass von Ünal Coskun hinhalten. „Trotz einiger Ausfälle waren wir wieder besser als noch vor ein paar Wochen“, bilanzierte SV-Coach Halil Ölge.

SV Freißenbüttel – TV Axstedt 9:2 (4:1): "Wir waren über die gesamten 90 Minuten fokussiert und haben vorne immer den Abschluss gesucht“, stellte SV-Trainer Martin Wohltmann fest. Als besonders kurios bezeichnete er das 3:0 von Deniz Cengiz. Wenngleich das Leder bei dessen Schuss aus spitzem Winkel bereits den kurzen Pfosten berührte, sprang es im Anschluss vom zweiten Pfosten ins Tor. „So etwas habe ich noch nie gesehen“, staunte Wohltmann.

SV Beckedorf – TSV Meyenburg 3:0 (2:0): Bernardo Caetano da Silva Carvalho verwertete nach 18 Minuten einen Steilpass von Erwin Krutsch zur Beckedorfer Führung. Der TSV zog sich dann noch weiter zurück. „Nach dem 1:0 hatten wir eine Schwächephase“, teilte SV-Übungsleiter Wahe Airapetian mit. Dieser zählte 21 Pässe vor dem 2:0 von Caetano da Silva Carvalho. Entscheidend war dabei der Flügelwechsel von Philipp Meyer auf Fabius Schiller.

SG Ohlenstedt – VfR Seebergen 0:4 (0:2): „Auch wenn der Sieg um ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel, so haben die Seeberger doch verdient gewonnen“, urteilte SG-Coach Werner Thoden. Bei seinem Team machte sich das Fehlen von Goalgetter Marcus Brinkwirth bemerkbar. Nach dem Seitenwechsel scheiterte Niklas Rust am glänzend reagierenden VfR-Torwart Sebastian Sohn. Ohlenstedts Jan Hilgendorff vergab eine weitere Großchance.

SFR Heilshorn – TuSG Ritterhude III 5:1 (1:0): Weil ihm zahlreiche Offensivkräfte fehlten, schickte SFR-Trainer Mirko Sass seinen Innenverteidiger Daniel Lenk in die Spitze. Dort erzielte Lenk ebenso wie sein Sturmpartner Dominik Sievers zwei Tore und leitete zudem den ersten Treffer für Pascal Stelljes für Heilshorn überhaupt mit einer tollen Flanke ein. „20 starke Minuten in der zweiten Halbzeit haben gereicht“, sagte Mirko Sass.

TSV Worphausen – TSV Steden/Hellingst 5:3 (2:1): Jason Schnelle und Thore Bredehöft glichen zum 3:3 für den Gast aus. „Die Stedener hätten das Unentschieden auch verdient gehabt, wollten dann aber zu viel“, urteilte Worphausens Übungsleiter Andreas Sommer. Die Gäste warfen noch einmal alles nach vorne und fingen sich ein Kontertor von Justin Schnaars zum 3:4. Brian Sommer machte mit einem herrlichen Lupfer aus 30 Metern dann alles klar.

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