Wallhöfens Trainer Schilling moniert Tempo und Präzision 2:0 stellt nicht ganz zufrieden

Heeslingen. Den Heeslinger SC mit 2:0 (1:0) bezwungen, drei verdiente Punkte eingefahren – die Bezirksliga-Fußballer des TSV Wallhöfen hätten durchaus gute Argumente gehabt, um mit sich und der Welt zufrieden zu sein. Allein TSV-Trainer Oliver Schilling wollte da nicht so recht mitmachen. Denn der Coach war nicht wirklich zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Auch wenn die den Heeslingern vor derem eigenen Publikum kaum Luft zum Atmen ließen.
12.08.2013, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Malte Degener

Heeslingen. Den Heeslinger SC mit 2:0 (1:0) bezwungen, drei verdiente Punkte eingefahren – die Bezirksliga-Fußballer des TSV Wallhöfen hätten durchaus gute Argumente gehabt, um mit sich und der Welt zufrieden zu sein. Allein TSV-Trainer Oliver Schilling wollte da nicht so recht mitmachen. Denn der Coach war nicht wirklich zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Auch wenn die den Heeslingern vor derem eigenen Publikum kaum Luft zum Atmen ließen.

"Das Ergebnis war schon verdient", sagte Schilling. "Wir hatten mehr Spielanteile, wir hatten wesentlich mehr Chancen, aber das war nicht wirklich gut von uns", resümierte Schilling die Partie. Anfangs habe man mit zu wenig Tempo gespielt, und auch das Zusammenspiel zwischen Defensive, Mittelfeld und Angriff funktionierte nicht reibungslos. Und man habe sich zu viele Fehler erlaubt und nicht sauber genug gespielt, monierte der Coach.

Dabei ging Wallhöfen nach einem Tor von Tobias Prigge bereits nach rund 20 Minuten in Führung gehen. Kapitän Yannic Korten versuchte einen Torschuss von der Strafraumgrenze. Heeslingens Torwart Yannick Viol ließ den Ball allerdings abprallen und Stürmer Prigge ergriff die Gelegenheit und traf mühelos zum 1:0 im Nachsetzen.

Aber vorerst konnte Wallhöfens Offensive die Führung nicht weiter ausbauen. Zwar hatten die Gäste in der zweiten Halbzeit mehr Chancen. Doch es scheiterte meist an der Verwertung. Ab der 57. Minute war der TSV sogar in Überzahl, denn nach mehrfachem Foulspiel musste Heeslingens Christopfer Klee verdientermaßen den Platz verlassen. Trotzdem blieb die Abwehr der Gastgeber auch danach noch relativ kompakt.

Erst zum Ende der Partie gelang es Wallhöfen, die Führung auszubauen, allerdings nur dank der Mithilfe von Heeslingens Matthias Kirsch – denn er traf in sein eigenes Tor. Zuvor hatte ihn Nico Kulanek von links mit einer scharfen Hereingabe unter Druck gesetzt. Kirsch wollte eigentlich klären, fälschte den Ball jedoch in sein eigenes Tor ab (90.).

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+