Basketball-Play-offs

Zweite Pleite für die Eisbären

Die Eisbären Bremerhaven verloren am Dienstagabend auch ihr zweites Play-off-Gruppenspiel und mussten sich bei den Kirchheim Knights mit 102:105 (42:56) geschlagen geben.
20.04.2021, 22:40
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Zweite Pleite für die Eisbären
Von Frank Büter
Zweite Pleite für die Eisbären

Zweites Play-off-Spiel, zweite Niederlage: Will Daniels verlor mit den Eisbären Bremerhaven in Kirchheim.

Sven Peter/Hansepixx

Bremerhaven. Das dürfte bereits das Aus gewesen sein im Titelrennen der 2. Basketball-Bundesliga Pro A: Die Eisbären Bremerhaven verloren am Dienstagabend auch ihr zweites Play-off-Gruppenspiel und mussten sich bei den Kirchheim Knights mit 102:105 (42:56) geschlagen geben. Nach einer packenden Aufholjagd war das Team um Kapitän und Topscorer Max Ugrai 64 Sekunden vor Schluss erstmals in Führung gegangen, bei Abpfiff aber jubelte doch der Gastgeber.

Die Eisbären Bremerhaven standen nach der Auftaktniederlage gegen Heidelberg schon unter Druck. Das Team musste liefern, um weiter auf das Erreichen der Meisterschaftsfinals hoffen zu dürfen. Eisbären-Trainer Michael Mai hatte die Partie bei seinem Ex-Klub sogar zu einem „Schlüsselspiel“ erklärt, von einer Bringschuld gesprochen und von seinen Mannen vor allem ein hohes Maß an Entschlossenheit gefordert. Diese Entschlossenheit aber legten zunächst die Ritter aus Kirchheim an den Tag. Und vor allem zeigten sie sich von Beginn an sehr treffsicher. Die ersten sechs Versuche fanden allesamt ihr Ziel, darunter waren gleich vier Dreier. Und so führte Kirchheim nach vier Minuten bereits mit 16:8.

Bremerhaven wiederum, eigentlich für ein starkes Offensivspiel bekannt, bot zwar phasenweise ein ansehnliches Teamplay, die Effektivität aber fehlte. Während der Gastgeber allein im ersten Viertel sechsmal aus der Distanz erfolgreich war, traf auf Bremerhavener Seite nur Armani Moore für drei Punkte. Nach zehn Minuten führten die Knights mit 32:21 und bauten den Vorsprung bis auf 19 Punkte aus (48:29/15.). Im Saisonverlauf hatte Bremerhaven noch beide Vergleiche gegen den Sechsten der Hauptrunde klar für sich entschieden, nun aber liefen die Seestädter hinterher. Weniger Assists, weniger gewonnene Rebounds und schlechtere Trefferquoten: Zur Pause lagen die Eisbären, bei denen Spielmacher Trey Davis bis dahin noch gar nicht gepunktet hatte, völlig zurecht mit 42:56 im Hintertreffen.

Nach der Pause meldete sich dann auch Trey Davis auf dem Scorerboard an. Und auch Routinier Will Daniels wurde nun aktiver, zeigte mehr Zug zum Korb. Offensiv lief es nun besser, die Achillesferse aber blieb die anfällige Defensive. Mit elf Punkten Vorsprung ging Kirchheim ins Schlussviertel. Die Eisbären aber kämpften. Sie drückten und mühten sich, den Abstand zu verringern. Ugrai und Armani Moore sorgten für neue Hoffnung, doch das Heimteam um Topscorer Richard Williams (22) hatte noch eine Antwort parat und machte in der Schlussminute durch Nico Brauner den Sieg perfekt.

Eisbären Bremerhaven: Pölking (4), Daniels (10), Kindzeka, Hoppe (3), Ugrai (23), Friederici (15), Heckel (13), Moore (16), Yebo (8), Davis (10)

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