Eisbären Bremerhaven

Das abrupte Ende

Am Donnerstag hatten sie noch auf den Einzug in die Play-off-Finals der Pro A gehofft, keine 48 Stunden später stand fest: Die Saison ist für die Basketballer der Eisbären Bremerhaven beendet.
03.05.2021, 17:19
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Das abrupte Ende
Von Frank Büter

Bremerhaven. Plötzlich ging alles ganz schnell. Am Donnerstag hatten sie noch auf den Einzug in die Play-off-Finals der Pro A gehofft, eine Niederlage und keine 48 Stunden später stand fest: Die Saison ist für die Basketballer der Eisbären Bremerhaven beendet. Die finale Play-off-Gruppenpartie in Heidelberg am Sonntag wurde abgesagt, da sich auch die Eisbären nach einem Beschluss des Gesundheitsamtes in Quarantäne begeben mussten. Auslöser dafür war der Coronaausbruch bei den Schwenninger Panthers, gegen die Bremerhaven am Montag zuvor noch gespielt hatte. „Das ist alles sehr, sehr unglücklich gelaufen“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Nils Ruttmann.

Zu Wochenbeginn fand nun noch einmal eine umfangreiche PCR-Testung bei Team und Trainerstab statt – und erst wenn an diesem Dienstag die Ergebnisse vorliegen, wird sich klären, welcher Spieler wann seinen Urlaub antreten und nach Hause zu seiner Familie fahren darf beziehungsweise wie lange er noch in Quarantäne in Bremerhaven verweilen muss. „Das ist alles Mist“, hadert Ruttmann nach einer herausfordernden Saison, die viel Verzicht und Improvisation gefordert hat. Nach vielen anderen Dingen zuvor ist nun auch ein mannschaftsinterner Abschluss nicht möglich, und auch offene Vertragsgespräche können noch nicht fortgesetzt werden. Klar ist derweil nur: Neben Coach Michael Mai haben auch die Spieler Armani Moore, Leon Frederici und Marvin Heckel einen Vertrag für die kommende Saison.

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