HSG Delmenhorst verliert beim TV Dinklage mit 32:27 22 Fehlwürfe sind zu viel

Delmenhorst. Bislang hatte der TV Dinklage die eigenen Ansprüche auf die Meisterschaft in der Handball-Landesliga kaum untermauern können. Gegen die HSG Delmenhorst reichte es allerdings zu einem 32:27 (16:13)-Heimsieg. Und das war aus Sicht von HSG-Trainer Gunnar Schäfer auch alles andere als verwunderlich: "Wenn du dir 22 Fehlwürfe leistest, wobei eine Vielzahl absolut freie Würfe allein vor dem Torwart waren, dann kannst du nun einmal ein solches Spiel nicht gewinnen."
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Von Rainer Jüttner

Delmenhorst. Bislang hatte der TV Dinklage die eigenen Ansprüche auf die Meisterschaft in der Handball-Landesliga kaum untermauern können. Gegen die HSG Delmenhorst reichte es allerdings zu einem 32:27 (16:13)-Heimsieg. Und das war aus Sicht von HSG-Trainer Gunnar Schäfer auch alles andere als verwunderlich: "Wenn du dir 22 Fehlwürfe leistest, wobei eine Vielzahl absolut freie Würfe allein vor dem Torwart waren, dann kannst du nun einmal ein solches Spiel nicht gewinnen."

Damit behielt er zweifelsfrei Recht. Selbst ein starker Henning Fastenau, der zwischen den Pfosten 29 Paraden zeigte, davon allein sechs aus der Nahdistanz und auch noch zwei Siebenmeter hielt, sowie ein glänzend aufgelegter Malte Coors, der in der Deckung sehr gut arbeitete und auch noch sechs Tore erzielte, konnten die Niederlage nicht abwenden. Das Auf und Ab beim Absteiger geht also weiter. Denn Spielern wie Coors, der sich zurzeit in Topform befindet, stehen einige gegenüber, die zurzeit in einem Leistungsloch feststecken.

Ohne Bähner, Poetzsch und Besuden fehlten Schäfer zudem wichtige Säulen, und mit Martin Aschmoneit (Knie) verletzte sich auch noch ein Neuzugang, der sich gerade erst von einer langwierigen Blessur erholt hatte. Auffällig, dass besonders die linke Angriffsseite der HSG eine Dauerbaustelle bleibt. Wen Schäfer dort auch aufstellte, blieb dort uneffektiv.

Gegen den TV Dinklage mangelte es aber vor allem an der nötigen Konzentration im Abschluss. Das zeigte sich auch daran, dass es gerade in Unterzahl - also in einer Drucksituation - bei den Delmenhorstern wesentlich besser lief. Dabei verlief die Partie lange Zeit sehr ausgeglichen. Erst nach dem 19:19 enteilten die Gastgeber kontinuierlich, weil sich die Delmenhorster im Angriff zu viele Fehler leisteten, die die Dinklager mit schnellen Gegenstößen ausnutzten.

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