3:0-Pflichtsieg in Sittensen - Worpswede klettert auf Rang drei

Worpswede. Der FC Worpswede hat die Pflichtaufgabe beim Tabellenvorletzten der Fußball-Bezirksliga 3, dem VfL Sittensen, mit 3:0 (1:0) gemeistert. Von einem Meisterstück war das Team von Trainer Carsten Huning dabei aber weit entfernt.
31.10.2011, 05:00
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3:0-Pflichtsieg in Sittensen - Worpswede klettert auf Rang drei
Von Tobias Dohr

Worpswede. Der FC Worpswede hat die Pflichtaufgabe beim Tabellenvorletzten der Fußball-Bezirksliga 3, dem VfL Sittensen, mit 3:0 (1:0) gemeistert. Von einem Meisterstück war das Team von Trainer Carsten Huning dabei aber weit entfernt.

Dabei waren die Worpsweder, die durch den Sieg auf Platz drei kletterten, optimal ins Spiel gekommen. Marvin Mainz hatte per Abstauber bereits nach 180 Sekunden für die Führung gesorgt. Zuvor war Hayati Sicak durch drei Leute durchmarschiert, mit seinem Schuss aber am Pfosten gescheitert. Nur zwei Zeigerumdrehungen später scheiterte Hendrik Meinhardt nach einem Freistoß von Rasmus Berger per Kopf am gegnerischen Keeper.

Doch nach diesem lebhaften Auftakt verflachte die Partie zusehends. "Wäre jetzt August, hätte man wohl Sommerkick dazu gesagt", umschrieb Huning die wenig niveauvolle Partie. Beinahe hätte Sittensen die Worpsweder Tiefschlafphase zum Ausgleich genutzt. Lamine Diomande vertändelte leichtfertig den Ball, Torwart Till Augsburg konnte sich allerdings im Eins-gegen-Eins behaupten. Den Nachschuss entschärfte der zurückgeeilte Lamine Diomande auf der Torlinie gerade noch selbst.

Berger und Sicak hatten kurz vor der Pause zwei weitere gute Möglichkeiten, doch Huning musste bis zur 70. Minute warten, ehe Berger aus dem Gewühl heraus zum vorentscheidenden 2:0 traf. Das 3:0 keine zwei Minuten später entsprang dann einer herrlichen Kombination über Metin Ertem, Rasmus Berger sowie dem eingewechselten Kevin Taube. Nutznießer war am Ende der starke Sicak, der zum 3:0 vollstreckte.

Beinahe hätten die Worpsweder die zweite Halbzeit in Unterzahl bestreiten müssen, denn Lamine Diomande wandelte bereits früh am Rande eines Platzverweises. Deshalb nahm Huning seinen Defensivmann bereits kurz vor der Pause vom Feld. "In der zweiten Halbzeit haben wir deutlich souveräner gespielt", sagte Huning, der am Ende mit dem 3:0 natürlich gut leben konnte.

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