Oberliga-Meister geht auch am zweiten Spieltag leer aus 35 Treffer reichen nicht

Oyten. Die Drittliga-Reserve des TV Oyten wartet nach zwei Spieltagen in der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen weiter auf den ersten Sieg. Nach der hohen Auftaktniederlage in eigener Halle gegen SFN Vechta musste sich der Champion der vergangenen Saison im ersten Auswärtsspiel der Serie nun GW Mühlen mit 35:38 (17:19) geschlagen geben.
12.09.2011, 05:00
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Von Jürgen Prütt

Oyten. Die Drittliga-Reserve des TV Oyten wartet nach zwei Spieltagen in der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen weiter auf den ersten Sieg. Nach der hohen Auftaktniederlage in eigener Halle gegen SFN Vechta musste sich der Champion der vergangenen Saison im ersten Auswärtsspiel der Serie nun GW Mühlen mit 35:38 (17:19) geschlagen geben.

"Eine unnötige Niederlage", stellte Oytens neuer Trainer Axel Seefeld fest. "Wir haben es in der Abwehr leider nicht verstanden, die Räume eng genug zu machen." Axel Seefeld war wie beim Punktrundenauftakt zum Improvisieren gezwungen. Mit Eva Schmidt, Michele Müller, Sarah Pomorski, Mette Müller und Ann-Kathrin Abbes fehlte dem Twistringer aus verschiedenen Gründen nahezu die halbe Mannschaft. Beste Torschützinnen beim TV Oyten waren beim Gastspiel im Landkreis Vechta zwei Aushilfen aus der ersten Mannschaft. Jana Kokot (11/2) und Miriam Thamm (9/1) brachten es zusammen auf 20 Tore. "An der Angriffsleistung hat es nicht gelegen", so Axel Seefeld. "Wer 35 Tore erzielt, sollte eigentlich als Sieger vom Feld gehen."

Die Gäste liefen in Mühlen zunächst von Beginn an einem Rückstand hinterher. Die bereits beim Punktrundenstart in Nordhorn siegreiche Mühlener Mannschaft legte eine 3:0-Führung vor und verteidigte ihren Vorsprung in der Folge bis zum Seitenwechsel. Später sollte auch der von Linksaußen Alena Schwittek erzielte Treffer zum 19:19-Ausgleich (34.) nicht die erhoffte Wende bringen. "Wir haben in der Phase zwar in der Abwehr endlich einmal einige Bälle gewonnen, dafür haben wir uns aber im Angriff unnötige Fehler geleistet", berichtete Seefeld.

So hatte Grün-Weiß Mühlen nach 45 Minuten beim 25:22 den alten Drei-Tore-Abstand wieder hergestellt und hielt Oytens Reserve bis zum Ende der Begegnung auf Distanz. In der Schlussphase der bereits entschiedenen Partie handelte sich Oytens Trainer noch eine Zwei-Minuten-Strafe ein, als er bei den Schiedsrichtern nach einem harten Foul an Pia Wefer eine entsprechende Bestrafung einforderte.

Zumindest die personelle Situation dürfte sich beim TV Oyten II entspannen. Mit Eva Schmidt und Michele Müller werden zwei Stammkräfte zum kommenden Heimspiel gegen die HSG Wilhelmshaven aus dem Urlaub zurückerwartet.

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