Handball-Landesligist HSG Stuhr verliert gegen den Tabellennachbarn VfL Horneburg mit 27:30 36 Fehlwürfe besiegeln die Niederlage

Stuhr. Die HSG Stuhr gewinnt in der Handball-Landesliga der Männer einfach nicht mehr. Das 27:30 (13:13) gegen Verfolger VfL Horneburg bedeutete bereits die dritte Niederlage im noch jungen neuen Jahr.
30.01.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Sven Hermann

Stuhr. Die HSG Stuhr gewinnt in der Handball-Landesliga der Männer einfach nicht mehr. Das 27:30 (13:13) gegen Verfolger VfL Horneburg bedeutete bereits die dritte Niederlage im noch jungen neuen Jahr. Damit schlossen die Horneburger bis auf einen Zähler zu den fünftplatzierten Stuhrern auf und können diese bei einem Sieg im Nachholspiel von diesem Tabellenrang verdrängen.

Die hohe Zahl der Fehlwürfe, insgesamt leisteten sich die Gastgeber davon 36, wurde der HSG erneut zum Verhängnis. „Wenn wir nur ein Drittel dieser Versuche verwerten, gewinnen wir diese Partie locker“, bedauerte HSG-Coach Sven Engelmann, der während der Auszeiten das Dilemma deutlich zur Sprache brachte. „Ich habe ein hohes Wurfbild meiner Mannen gefordert, da ich den gegnerischen Torhüter im oberen Bereich des Tores nicht so stark gesehen habe. Doch die Würfe wurden überwiegend halbhoch platziert, sodass wir VfL-Torhüter Christofer Buck regelrecht warm geworfen haben. Wir spielen uns gute Chancen heraus, sind dann allerdings nicht abgezockt genug“, so die Kritik Engelmanns.

Seiner Abwehr und seinem Torhüter Aschkan Sadeghi stellte der Trainer ein gutes Zeugnis aus. „Die Abwehr stand gut. Aschkan hat zudem 30 Bälle gehalten, damit kann man zufrieden sein“, so Engelmann. Im Gegensatz zu den vorherigen Spielen startete die HSG dieses Mal mies in die Partie. Schnell geriet die Engelmann-Sieben durch einen Siebenmeter von Yannik Löhden in Rückstand (1.) und lag bereits nach 13 Minuten mit 5:10 im Hintertreffen.

Auch nach 23 Minuten betrug der Rückstand beim 8:13 immer noch beträchtliche fünf Tore. Doch in den letzten sieben Minuten der ersten Hälfte steigerten sich die Gastgeber, kämpften sich Treffer um Treffer heran. Mit einem verwandelten Siebenmeter erzielte Rückraumakteur Thorben Schierenbeck noch vor der Pause den 13:13-Ausgleich. Doch nach dem Seitenwechsel geriet die HSG erneut schnell in Rückstand, der Abstand wuchs bis zur 36. Minute auf drei Tore an – 15:18. „In der zweiten Halbzeit haben wir aufopferungsvoll gekämpft, während wir in Hälfte eins zu lethargisch agierten“, fand Engelmann. Nochmals kämpfte sich seine Mannschaft bis zum Gleichstand durch Oliver Link zum 19:19 heran (42.).

Link, der in der Winterpause vom HC Bremen nach Stuhr wechselte, wusste auf der mittleren Position im Rückraum mit drei Treffern zu gefallen. „Der Junge hat Zukunft“, lobte Engelmann seinen Neuzugang. Auch Zweitherren-Leihgabe Elias Wührmann, der als Kreisläufer fünfmal erfolgreich war, sowie Florian Peters, der auf der linken Rückraumposition den zehnfachen Torschützen und Linksaußen Christoph Schneider immer wieder erfolgreich in Szene setzte, überzeugten den HSG-Übungsleiter.

Zum Sieg reichte es dennoch nicht. Nach dem 19:19 zogen die Gäste wieder davon und sicherten sich verdientermaßen zwei Auswärtszähler. „Nach den jeweiligen Ausgleichen haben wir den Dreh einfach nicht gekriegt“, bemängelte Engelmann.

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