Faustball-Zweitligist Lemwerder TV rückt auf Platz drei vor / Youngsters gegen dezimierte Düsseldorfer eingesetzt 4:0 Punkte sorgen für Entspannung

Lemwerder. Mit zwei Heimsiegen schob sich der Lemwerder TV in der 2. Faustball-Bundesliga der Frauen auf den dritten Tabellenplatz vor und kann den verbleibenden beiden Spieltagen ganz entspannt entgegensehen.
29.06.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rolf Harms

Mit zwei Heimsiegen schob sich der Lemwerder TV in der 2. Faustball-Bundesliga der Frauen auf den dritten Tabellenplatz vor und kann den verbleibenden beiden Spieltagen ganz entspannt entgegensehen. Gegen das mit nur vier Spielerinnen angetretene Team von der TG Düsseldorf gab es nach einer sehr durchwachsenden Leistung einen 3:0-Sieg, den Ohligser TV bezwang Lemwerder nach einer starken Leistung mit 3:1.

Gegen Düsseldorf wurden vom Trainerduo Sandra Weigt/Arthur Dick in allen Sätzen verschiedene Aufstellungen gewählt. Darunter litten natürlich der Spielfluss und die Abstimmung. „ Wenn wir gegen einen Gegner, der mit nur vier Spielerinnen antritt, nicht vermehrt unsere aus der Jugend kommenden Ergänzungsspielerinnen einsetzen, dann können sie sich nie an das Bundesliga-Niveau gewöhnen“, erklärte die für den verhinderten Patrick Bartelt eingesprungene Sandra Weigt die Rotation. Gegen den Ohligser TV zeigte der LTV sein wahres Können und entschädigte die Zuschauer und sich selbst bei sommerlichen Temperaturen mit einem perfekten Mannschaftsspiel.

Lemwerder TV – TG 1881 Düsseldorf 3:0 (11:7, 15:14, 11:6): Im ersten Satz lief es mit Anika Langpaap, Saskia Gelhaus und Stephanie Suhren im Angriff sowie Darja Seemann und Vivien Bluhm in der Abwehr noch einigermaßen rund. Über 8:4 landete das Quintett einen ungefährdeten Satzgewinn. Im zweiten Durchgang spielte Saskia Gelhaus am Rückschlag, Stephanie Suhren in der Mitte und vorne rechts kam Aimee Neuhaus zum Einsatz, die Abwehr bildeten weiter Darja Seemann und Vivien Bluhm. Diesen Satz entschied der LTV erst auf den letzten Drücker für sich. Zu viele Abstimmungsprobleme und Eigenfehler führten dazu, dass die Düsseldorferinnen immer wieder den Anschluss fanden.

Nach einem 4:6-Rückstand ging Lemwerder mit 9:7 in Führung und vergab beim 10:8 zwei Satzbälle. Dann wehrte der Gastgeber in der Verlängerung vier Satzbälle ab, ehe die nervenstarke Stephanie Suhren mit einem As den Satz noch zu Gunsten ihres Teams entschied. Im dritten Satz spielten Saskia Gelhaus, Anika Langpaap (Mitte), Aimee Neuhaus vorne rechts und Janika Seemann und Vivien Bluhm in der Abwehr. Ab Mitte des Satzes hatte Lemwerder das Spiel im Griff, weil Saskia Gelhaus jetzt vermehrt die Lücken beim Gegner fand.

Lemwerder TV – Ohligser TV 3:1 (11:3, 11:5, 10:12, 11:8): Jetzt mit der stärksten Stammformation legte Lemwerder los wie die Feuerwehr. Die Abwehr mit Janika und Darja Seemann stand bombensicher, Saskia Gelhaus war insbesondere bei der Annahme von direkten Bällen des Gegners in der Mitte nicht zu überwinden und Stephanie Suhren glänzte vorne rechts mit Serien von Assen. Da ihre Mitspielerinnen so toll ins Spiel fanden, konnte Anika Langpaap die Angriffe gekonnt abschließen, wobei sie im Direktspiel besonders erfolgreich war. Beim 8:1 hatte der Ohligser TV den ersten Satz abgeschrieben.

Auch im zweiten Satz bot der LTV eine fehlerlose und konzentrierte Mannschaftsleistung, die über 8:4 zum klaren Satzgewinn führte. Dass die Ohligser Frauen nicht sang- und klanglos untergehen wollten, stellten sie im dritten Satz unter Beweis. Beim 10:8 konnten die LTV-Frauen zwei Satzbälle nicht nutzen und verloren in der Verlängerung. Die LTV-Frauen ließen sich aber nicht verunsichern und fanden wieder zu ihren Stärken (das Direktspiel und die fehlerlosen Angaben von Stephanie Suhren) zurück. Stephanie Suhren beendete die Partie mit einem As.

Lemwerder TV: Suhren, Gelhaus, Langpaap, Darja Seemann, Janika Seemann, Bluhm, Neuhaus.

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