2. Bundesliga: Die Aufstiegsaspiranten lassen Punkte, Union lauert 96 strauchelt, Stuttgart fällt

Hamburg/Fürth. Der Kampf um die Aufstiegsplätze der 2. Bundesliga bleibt spannend – weil die Spitzenteams am Sonnabend gepatzt haben.
19.03.2017, 00:00
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Von Thomas Prüfer

Hamburg/Fürth. Der Kampf um die Aufstiegsplätze der 2. Bundesliga bleibt spannend – weil die Spitzenteams am Sonnabend gepatzt haben. Spitzenreiter VfB Stuttgart verlor mit 0:1 (0:1) bei der SpVgg Greuther Fürth und könnte dadurch auch die Tabellenführung einbüßen: Union Berlin empfängt am Montag den 1. FC Nürnberg und würde im Fall eines Sieges an den Schwaben vorbeiziehen. Und auch Hannover 96 erlitt mit dem 0:0 beim FC St. Pauli einen Rückschlag und verpasste es, Platz drei von Eintracht Braunschweig zu erobern. Für 96-Trainer Daniel Stendel ist die Situation unverändert bedrohlich – er muss um seinen Job bangen.

Denn die Leistung seiner Mannschaft am ausverkauften Millerntor war über weite Strecken wenig überzeugend. St. Pauli war lange dem Siegtor näher, doch Aziz Bouhaddouz (57.) traf bei der besten Chance nur den Innenpfosten. In der Schlussphase scheiterte zwar auch Hannovers Waldemar Anton (82.) am Pfosten – doch letztlich war die Punkteteilung gerecht. 96-Sportchef Horst Heldt ließ die Zukunft von Trainer Stendel dann auch offen. „Wir werden uns sammeln, sortieren und dann schauen, wie wir uns zum nächsten Punktspiel nach der Länderspielpause aufstellen“, sagte er. Der mächtige Clubchef Martin Kind will Heldt die Entscheidung überlassen, ob der in die Kritik geratene Stendel im Amt bleibt.

Beim Gastspiel der Stuttgarter in Fürth war Veton Berisha in der neunten Minute per Weitschuss der entscheidende Treffer gelungen. Die Stuttgarter kassierten damit die erste Niederlage in der Rückrunde und blieben nach zuletzt zwei Unentschieden zum dritten Mal nacheinander ohne Sieg. Dadurch hat Verfolger Union Berlin, zwei Punkte hinter den Schwaben platziert, nun einen Matchball im Kampf um die Spitzenposition. Und gegen Nürnberg können die Köpenicker auch wieder auf Toni Leistner setzen. Der Abwehrchef war Anfang der Woche in einer Einheit mit dem Knöchel umgeknickt, stieg am Sonnabend aber wieder ins Mannschaftstraining ein.

Allerdings: Gegen den 1. FC Nürnberg konnten die Berliner in der 2. Liga bislang noch nie gewinnen. Die vergangenen Wochen haben die Eisernen aber sehr selbstbewusst gemacht; sie wollen nach acht Spielen ohne Niederlage und fünf Siegen in Serie ihre positive Bilanz fortsetzen.

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