SV Grambke-Oslebshausen: Handball-B-Jugend scheidet als Gruppendritter aus A-Jugend schafft den Sprung in die Landesliga

Oslebshausen. Großer Jubel und eine herbe Enttäuschung: Die Spanne der Gefühlsregungen lagen bei der Handball-Jugend des SV Grambke-Oslebshausen in der zweiten Aufstiegsrunde zur Handball-Landesliga ganz weit auseinander. Die männliche A-Jugend des SVGO schaffte völlig problemlos den Landesliga-Aufstieg, ihre männliche B-Jugend patzte dagegen ausgerechnet vor eigener Kulisse und geht damit in der kommenden Saison in der Bremenliga an den Start.
12.05.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Großer Jubel und eine herbe Enttäuschung: Die Spanne der Gefühlsregungen lagen bei der Handball-Jugend des SV Grambke-Oslebshausen in der zweiten Aufstiegsrunde zur Handball-Landesliga ganz weit auseinander. Die männliche A-Jugend des SVGO schaffte völlig problemlos den Landesliga-Aufstieg, ihre männliche B-Jugend patzte dagegen ausgerechnet vor eigener Kulisse und geht damit in der kommenden Saison in der Bremenliga an den Start. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft insgesamt zufrieden“, sagte A-Jugendtrainer Thies Kohrt und strahlte. Seine Spieler unterstützten das glückselige Statement, in dem sie spontan die Siegerfäuste in die Luft reckten.

Die Gelb-Blauen spazierten in der zweiten Runde in Brake ungeschlagen durch ihre Gruppe und ließen der Konkurrenz mit 8:0 Punkten nicht den Hauch einer Chance. Im ersten Spiel deklassierten sie den späteren Mitaufsteiger SV Brake mit 24:12. Danach machten sie den angepeilten Sprung mit einer starken zweiten Hälfe gegen TuRa Marienhafe (20:16), einer unkonzentrierten, aber erfolgreichen Vorstellung gegen den TV Dinklage (18:15) und den 19:9-Kantersieg über die HSG Haselünne/Herzlake perfekt. Überragender Spieler im SVGO-Dress war der Torwart Vincent Zierl, der in allen vier Spielen ausgezeichnet aufgelegt war.

Großen Katzenjammer gab es dagegen bei der männlichen B-Jugend des SV Grambke-Oslebshausen, der selbst das Heimrecht in der Sperberstraße nicht zum Aufstieg oder wenigstens zum Weiterkommen in die dritte Runde verhalf. Ihr Auftakt war noch völlig in Ordnung, als sie die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II mit einem ungefährdeten 14:9 besiegte. Danach verlor die Mannschaft von SVGO-Trainer Marcel Hägermann im Angriff komplett die spielerische Linie und offenbarte einige Abwehrschwächen. Zusätzlich bekam ihr Rückraumschütze Felix Hinrichs gehörige Ladehemmung.

Da half weder die gute Leistung des SVGO-Torwarts Fynn Bödeker noch die couragierte Vorstellung des auf der Angriffsmitte eingesetzten Leon Feldermann -das Spiel der Gelb-Blauen kam einfach nicht mehr auf Touren. Sie verloren die anschließenden Begegnungen verdient gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen (9:14) und die HSG Bruchhausen-Vilsen (14:17), sodass sie als enttäuschender Gruppendritter ausgeschieden waren. Sie dürfen damit in der kommenden Saison nur in der Bremenliga spielen.

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