Ab in den Schlamm

Wenn die Tage kürzer werden und das Schmuddelwetter überhand gewinnt, wird es Zeit dem Rennrad eine Pause zu gönnen. Dann heißt es aber nicht die Füße hochzulegen, sondern den gewohnten Untersatz gegen einen anderen zu tauschen.
29.11.2015, 00:00
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Ab in den Schlamm
Norma Tiemann/FR

Wenn die Tage kürzer werden und das Schmuddelwetter überhand gewinnt, wird es Zeit dem Rennrad eine Pause zu gönnen. Dann heißt es aber nicht die Füße hochzulegen, sondern den gewohnten Untersatz gegen einen anderen zu tauschen. Die Radsportlerinnen und Radsportler des Radclub Bremens (RCB) eröffnen dann die Crosssaison. Mit Rädern die dem normalen Rennrad zum verwechseln ähnlich sehen, aber zum Beispiel mit breiteren Reifen geht es dann ab ins Gelände auf gröberes Geläuf.

Radcross hat vor allem in Belgien eine lange Tradition. Zu den dortigen Rennen kommen häufig mehr Zuschauer, als zu manchem Fußballbundesligaspiel hier zu Lande am Samstagnachmittag. Auch in Deutschland gewinnt das „Crossen“ immer mehr Fans. Waren es vor ein paar Jahren noch knapp 40 Rennen pro Saison, kann mittlerweile bei über 170 Veranstaltungen nach Herzenslust im Schlamm gewühlt werden. Auch die Mitglieder des RCB starten in dieser Saison bei zahlreichen Läufen – zum Beispiel dem Weser-Ems-Cup oder dem Deutschland-Cup – und wollen sich für die Deutsche Meisterschaft im Januar in Vechta qualifizieren.

Wer Radcross einmal ausprobieren möchte, ist herzlich eingeladen sich einer der zahlreichen Ausfahrten des RCB anzuschließen. Termine werden entweder unter www.rcb-bremen.de im Internet bekannt gegeben, oder auf der Facebook-Seite kurzfristig organisiert.

FOTO: RADCLUB BREMEN EV

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