Kreisoberliga-Handballer der SG Bremen-Ost revanchieren sich bei Findorff mit 27:26 Ab sofort beginnt die Saisonvorbereitung

Hemelingen. Die Kreisoberliga-Handballer der SG Bremen-Ost haben sich bei der SG Findorff für die 23:28-Hinspielniederlage revanchiert. Der stark ersatzgeschwächte Gastgeber setzte sich im Rückspiel in der Hemelinger Bezirkssportanlage hauchdünn mit 27:26 (13:14) gegen den Gast aus dem Bremer Westen durch.
20.03.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Die Kreisoberliga-Handballer der SG Bremen-Ost haben sich bei der SG Findorff für die 23:28-Hinspielniederlage revanchiert. Der stark ersatzgeschwächte Gastgeber setzte sich im Rückspiel in der Hemelinger Bezirkssportanlage hauchdünn mit 27:26 (13:14) gegen den Gast aus dem Bremer Westen durch.

Sechs Spieltage vor dem Saisonende rangiert die SG Ost mit 21:15 Punkten auf dem sicheren sechsten Rang. Daher hatte sie sich zwischenzeitlich schon längst als Ziel gesteckt, von Spiel zu Spiel stetig weitere Entwicklungsschritte zu zeigen. Sie will sich in den finalen sechs Partien ständig weiterentwickeln, in denen sie noch viermal das Heimrecht genießt. Daher soll beim SGBO die für sie belanglose Endphase der Saison schon jetzt als Vorbereitung auf die kommende Serie dienen.

Beim 27:26-Zittersieg über die SG Findorff war vom Vorankommen des Tabellensechsten allerdings keine Spur zu sehen. Gegenüber dem respektablen 22:30 in der Vorwoche in Hastedt, bei dem er lange Zeit klasse mitgehalten hatte, steigerte sich der Gastgeber diesmal nicht. Sein Trainer Jörg Budelmann war mit dem erreichten Resultat trotzdem zufrieden: „Zugegeben hatte das Spiel gegen Findorff ein bescheidenes Niveau. Aber wir haben trotzdem gewonnen. Und auch das muss man gegen den Viertplatzierten erst einmal schaffen“, sagte er. Ohne den am Knie verletzten Torwart Tobias Groenewold, den beruflich verhinderten Mike Owsianowski und den grippekranken Distanzwerfer Frederik von Wildenradt gingen die Ostbremer stark ersatzgeschwächt ins Derby. Bei acht Feldspielern blieben „Bodo“ Budelmann vor allem im Rückraum keine richtigen Wechselalternativen mehr übrig.

Viele Fehler und schwache Deckungsreihen auf beiden Seiten sorgten trotzdem für ein spannendes Spiel, in dem die Findorffer bis zum Halbzeitpfiff einen minimalen Vorsprung auf ihrer Habenseite verbuchen konnten. Im zweiten Durchgang präsentierte sich die SG Bremen-Ost dann endlich als geschlossene Einheit, was sich vor allem in einer stark verbesserten Abwehrarbeit ausdrückte. „Wir haben jedoch vorne viel zu viele Torchancen ausgelassen“, monierte Jörg Budelmann.

Seine Mannschaft drehte den Spieß trotzdem zum 17:16 um und erhöhte ab dem 19:17 mehrfach auf einen knappen Zweitore-Vorsprung. Der Lokalrivale aus Findorff glich zum 24:24 ein letztes Mal aus, er musste jedoch schon beim 24:26 einen erneuten Zwei-Tore-Rückstand hinnehmen. Diese Führung rettete die SG Ost über das zwischenzeitliche 27:25 ins Ziel.

Am Sonnabend könnte die SG Bremen-Ost dem Tabellendritten TS Woltmershausen, nach Minuspunkten sogar Zweiter, im Gastspiel um 18 Uhr in der Halle Roter Sand ein Stück weit die Vizemeisterschaft verderben. Das Hinspiel hatte sie jedoch mit 23:29 verloren.

SG Bremen-Ost: Anders; Buben (4), Buchelt (1), Dieckmann (4), Janßen (2), Maurer (1), Garms (1/1), Lückert (7), Meinken (7).

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