Fußball

Abdin erreicht Pokal-Achtelfinale

Der SV Tur Abdin hat den TuS Emstekerfeld im Elfmeterschießen bezwungen. Der VfL Wildeshausen ist derweil am SV Brake gescheitert.
29.08.2019, 17:59
Lesedauer: 2 Min
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Abdin erreicht Pokal-Achtelfinale
Von Justus Seebade
Abdin erreicht Pokal-Achtelfinale

Can Blümel traf für den SV Tur Abdin zum 1:0 und im Elfmeterschießen.

INGO MÖLLERS

Cloppenburg/Brake. Der SV Tur Abdin Delmenhorst steht im Achtelfinale des Fußball-Bezirkspokals. Die Mannschaft von Trainer Andree Höttges musste gegen den TuS Emstekerfeld aus der Bezirksliga Weser-Ems 4 allerdings lange warten, bis der Erfolg feststand. Am Ende hatten die Aramäer im Elfmeterschießen das bessere Ende für sich. Nicht mehr im Wettbewerb dabei ist hingegen der Landesligist VfL Wildeshausen, der durch zwei späte Gegentreffer dem SV Brake unterlag.

TuS Emstekerfeld - SV Tur Abdin Delmenhorst 3:5 n.E. (1:1, 0:1): In einem relativ ausgeglichenen Spiel musste die Lotterie vom Punkt her, um den Sieger zu ermitteln. Für die Delmenhorster trafen Can Blümel, Christian Stark, Lukas Mutlu und Jens Dekarski. Aufseiten der Gastgeber brachten lediglich Stefan Backhaus und Timo Beitelmann den Ball im Tor unter. „Grundsätzlich haben wir eine ganz gute Leistung abgeliefert“, urteilte Andree Höttges. Der robuste Gegner aus der Parallelstaffel sei „nicht einfach zu bespielen“ gewesen. Wie passend, dass der Führungstreffer der Gäste einer Standardsituation entsprang. Can Blümels gut getimter Freistoß aus 16 Metern schlug im TuS-Kasten ein (37.). Abdin hatte in der ersten Hälfte noch zwei, drei weitere Chancen, verpasste es aber, ein zweites Tor nachzulegen. Im zweiten Durchgang gelang es der Höttges-Elf ab der 70. Minute immer seltener, Akzente nach vorne zu setzen. Emstekerfeld kam derweil durch Christian Alfers zum Ausgleich (69.). Das glücklichere Ende hatte dann Abdin für sich.

SV Brake - VfL Wildeshausen 3:1 (0:0): „Brakes Sieg ist vielleicht etwas glücklich, aber nicht unverdient“, befand VfL-Coach Marcel Bragula. Genauso gut hätte jedoch auch sein Team knapp gewinnen können. Die Entscheidung zugunsten des Gastgebers fiel erst in der absoluten Schlussphase. Ilhan Tasyer schnürte nicht nur einen Doppelpack (89., 90.+1), sondern machte zugleich seinen Hattrick perfekt, denn er war es auch, der den SVB in der 56. Minute in Führung gebracht hatte. Den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte Lukas Schneider nach einer Ecke per Kopf (79.). „In den ersten 25 Minuten hatten wir das Spiel im Griff, haben Ball und Gegner gut laufen lassen. Danach haben wir etwas den Faden verloren“, schilderte Bragula den Verlauf der ersten Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel sei das Bild ein ähnliches gewesen. Dass seine Schützlinge sich in den Schlussminuten noch zwei Tore fingen, ärgerte den Wildeshauser Trainer: „Das darf nicht passieren, da waren wir nicht clever genug.“

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Zur Sache

VfL gastiert in Cloppenburg

Für den VfL Wildeshausen geht es bereits an diesem Freitag in der Fußball-Landesliga weiter. Die Krandelkicker sind beim Oberliga-Absteiger BV Cloppenburg zu Gast. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr. „Das ist eine gute Truppe, die viel Tempo hat“, meint Marcel Bragula, der den kommenden Gegner schon beobachtet hat und ihn neben dem TuS BW Lohne und dem SV Bevern zu den Favoriten zählt. Die personelle Situation ist weiter angespannt – so fallen etwa Marius Krumland, Alexander Kupka und Steven Müller-Rautenberg aus –, doch Bragula betont, dass er Vertrauen in jeden Spieler habe.

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