Tor von Ahmed-Fahad Kabir sichert dem TSV Lesum-Burgdamm drei eminent wichtige Zähler gegen OT Bremen Abstiegskandidat erneut 1:0 gegen Aufstiegsanwärter

Lesum. "Wir haben gezeigt, was wir können und kommen da unten raus." Nach dem verdienten 1:0-Erfolg über den Aufstiegskandidaten TSV Osterholz-Tenever gibt sich der Trainer des Landesliga-Neulings TSV Lesum-Burgdamm, Frank Dahlenberg, optimistisch. Und auch sein Ostbremer Kollege Andreas Laesch bescheinigte den Heidbergern e Qualitäten, die guten Landesliga-Ansprüchen genügen.
19.03.2012, 05:00
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Von KLAUS GRUNEWALD

Lesum. "Wir haben gezeigt, was wir können und kommen da unten raus." Nach dem verdienten 1:0-Erfolg über den Aufstiegskandidaten TSV Osterholz-Tenever gibt sich der Trainer des Landesliga-Neulings TSV Lesum-Burgdamm, Frank Dahlenberg, optimistisch. Und auch sein Ostbremer Kollege Andreas Laesch bescheinigte den Heidbergern e Qualitäten, die guten Landesliga-Ansprüchen genügen.

Nach der 2:5-Pleite beim Mitaufsteiger TSV Grolland, bei der die Nordbremer, wie berichtet, sieben so genannte hundertprozentige Torchancen ausgelassen hatten, folgte kein Donnerwetter des Trainers. Dahlenberg ließ die Enttäuschung schnell sacken und pflegte das Selbstbewusstsein seiner jungen Mannschaft. Ergebnis: Gegen den angereisten Favoriten aus Osterholz, der eine Woche zuvor dem Aufstiegskonkurrenten SV Grohn noch die Grenzen aufgezeigt hatte, präsentierten sich die Heidberger als homogenes Team mit einer sattelfesten Abwehr. Sie vor allem ließ die erfolgsgewohnten Gäste nicht zur Entfaltung kommen.

"Osterholz-Tenever liegt uns", bilanzierte Dahlenberg nach der Begegnung. Schließlich hatte seine Mannschaft auch das Hinspiel mit 1:0 für sich entschieden. Und sie hätte schon früh auf die Siegerstraße einbiegen können. Doch in der 16. Minute traf Youness Arib nur den Pfosten des OT-Gehäuses, und in der 32. Minute verweigerte der Unparteiische den Gastgebern einen Elfmeter, als Vinzenz van Koll im Strafraum gefoult worden war. Bis zum Pausenpfiff registrierte Andreas Laesch für sein Team dagegen nicht eine einzige Torchance.

Die Befürchtungen einiger Lesumer Fans, dass die Hausherren im zweiten Durchgang einbrechen könnten, verflüchtigten sich schnell. Die Dahlenberg-Schützlinge beherrschten weiterhin Ball und Gegner, standen kompakt und suchten mit gepflegtem Passspiel geduldig ihre Chance. Die stellte sich letztlich spielentscheidend in der 54. Spielminute ein, als Khashayar Azimi einen Konter über rechts einleitete und Fikri Cam bediente, der mustergültig für Ahmed-Fahad Kabir auflegte. Und Kabir, der seinen Trainer in Grolland noch zur Verzweiflung gebracht hatte, ließ Daniel Griesbach im OT-Tor keine Chance.

Der auch nach den Worten von Andreas Laesch verdiente Lesumer Erfolg geriet nur in der Schlussphase in Gefahr, als der Ball nach Standardsituationen bei OT-Goalgetter Volker Wittforth landete. Der Routinier fand jedoch seinen Meister in Lesums Keeper Bastian Burghardt.

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