Fußball-Kreisliga Rotenburg

Abwärtstrend als Fortsetzungsgeschichte

Der noch sieglose TSV Gnarrenburg und der TuS Tarmstedt haben ihren Abwärtstrend in der Fußball-Kreisliga Rotenburg nahtlos fortgesetzt, Tarmstedts Trainer Thomas Fenslau trat inzwischen zurück.
09.10.2017, 18:52
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Von reiner tienken
Abwärtstrend als Fortsetzungsgeschichte

Thomas Fenslau.

Hans-Henning Hasselberg

Landkreis Rotenburg. Der noch sieglose TSV Gnarrenburg (0:3 gegen FC Ostereistedt/Rhade) und der TuS Tarmstedt (0:2 beim TSV Groß Meckelsen) setzten ihren Abwärtstrend in der Fußball-Kreisliga Rotenburg nahtlos fort. Der TSV Bülstedt/Vorwerk (4:5 beim TV Stemmen) und der TSV Karlshöfen (2:3 gegen Rotenburger SV II) gingen gleichfalls leer aus.

TSV Gnarrenburg – FC Ostereistedt/Rhade 0:3 (0:1): „Wir waren bis zum 0:1 vom Gefühl her die bessere Mannschaft“, bemerkte Spielertrainer Patrick Wellbrock nach dem neuerlichen Misserfolg. Die Gäste holten mit einem Flügelangriff in der Nachspielzeit zur Führung aus. Andreas Grimm entwickelte Schusspech. Sein Abschluss wurde just noch von der Torlinie gekratzt. Die Gnarrenburger liefen nach dem Wechsel vergeblich an. Kevin Weigert erzwang nach einem Freistoß mit dem 0:3 die Vorentscheidung. Der Gäste-Torschütze war den berühmten Schritt schneller am Ball als TSV-Torhüter Andre Gehlken (66.). „Es fehlte ein bisschen das Glück“, konnte Patrick Wellbrock seinem Team keine großen Vorwürfe machen.

TSV Groß Meckelsen – TuS Tarmstedt 2:0 (1:0): Die Gäste liefen früh einem 17-Meter-Freistoßtreffer hinterher. „Das frühe Gegentor hat uns aus dem Rhythmus gebracht“, befand TuS-Betreuer Gerhard Müller. Die Grün-Weißen hatten dennoch den Ausgleich mehrfach auf dem Schlappen. Eugen Zilke verzog knapp. Die Platzherren klärten nach einer halben Stunde gleich dreimal auf der eigenen Torlinie. TuS-Torwart Maximilian Reinhardt wendete per Glanztat zunächst noch einen höheren Rückstand ab. Die Gäste warteten nach einer Attacke gegen Edgar Moderau vergeblich auf den Elfmeterpfiff des Unparteiischen. Der TSV Groß Meckelsen machte aus einem gegnerischen Ballverlust in der Schlussphase mit dem 2:0 alles klar. Eugen Kohls schrammte per Kopfball dicht am Ehrentreffer vorbei.

TSV Karlshöfen – Rotenburger SV II 2:3 (0:1): Peter Leschniok hatte noch Stunden nach dem Misserfolg einen dicken Hals. Der TSV-Trainer deutete vor dem letzten Tor der Partie eine klare RSV-Regelwidrigkeit. „Der Torwart hat den Ball außerhalb des Strafraums mit der Hand gespielt. Im Gegenzug kassieren wir das 2:3“, bekräftigte Peter Leschniok. Die RSV-Reserve verließ den Platz unter dem Strich dennoch als verdienter Sieger. Dominic Meyer (Kopfball nach Freistoß von Maurice Ruröde) und Michel Stolzenberg (Ecke von Hannes Schröder verwertet) münzten zwischendurch einen Rückstand in eine Führung um. TSV-Torwart Patrick Lorenz entschärfte noch in Katzenmanier einen RSV-Foulelfmeter (84.).

TV Stemmen – TSV Bülstedt/Vorwerk 5:4 (3:1): „Wir haben in der ersten Viertelstunde wie ein Absteiger gespielt“, bekannte Bülstedts Trainer Thomas Ziegler. Der TV Stemmen beanspruchte nach 15 Minuten einen 3:0-Vorsprung. Die Gäste egalisierten den Rückstand zwischendurch. Jeff Jordan leitete nach Assist von Simon Loth die Aufholjagd ein. Simon Loth bugsierte einen 25-Meter-Schuss in den Winkel. Dennis Matys staubte zum 3:3 ab. Luca Pot-D‘or brachte den Aufsteiger in der Schlussphase noch einmal heran. Die Gäste fühlten sich um ein reguläres Tor nach Flugkopfball von Luca Pot-D‘or benachteiligt. Simon Loth handelte sich wegen eines zu früh ausgeführten Freistoßes eine umstrittene Gelb-Rote Karte ein (56.).

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