Handball-Landesklasse

Achim/Baden III gewinnt Derby

Die SG Achim/Baden III hat den TSV Daverden II im Derby bezwungen. Vor allem SG-Keeper Linus Ruschenbaum drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Er parierte sieben Siebenmeter der Gäste.
25.02.2019, 18:34
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Achim/Baden III gewinnt Derby
Von Florian Cordes

Achim. Die SG Achim/Baden III hat das Derby in der Handball-Landesklasse der Männer gegen den TSV Daverden II gewonnen. Der Tabellenzweite setzte sich mit 36:29 (18:17) gegen den Kreisrivalen durch.

Ein Blick in die Statistik zeigt auf Anhieb, dass die Daverdener in der Gymnasiumhalle ein besseres Resultat verschenkt haben. Denn von elf Siebenmetern verwandelten die Gäste lediglich vier. „Ob wir gewinnen, wenn die alle reingehen, sei einmal dahingestellt“, sagte TSV-Trainer Gerd Meyer. „Aber dann wäre das Spiel sicherlich auf Augenhöhe verlaufen. Leider ist uns das aber nicht gelungen.“ In der Anfangsphase durfte der Gästetrainer jedoch beobachten, wie sein Team den Achimern die Stirn bot. Jannis Hördt markierte in den ersten drei Minuten drei Tore. Daverdens Landesliga-Reserve führte mit 3:0. Auch in der Folge lagen die Grün-Weißen meist knapp vorne. Beim Seitenwechsel hatte die von Ralf Wesemann trainierte SG leicht die Nase vorn.

In der zweiten Halbzeit blieb die Meyer-Sieben zunächst dran. Obwohl der TSV bis zur 46. Minute bereits sieben Siebenmeter nicht im Tor der Gastgeber untergebracht hatte, führte die SG Achim/Baden III zu diesem Zeitpunkt nur mit zwei Treffern – 26:24. Danach verließen die Gäste aber zunehmend die Kräfte. Das war bei den Achimern, die allein wegen der Tabellenkonstellation als Favorit in das Derby gegangen waren, hingegen nicht der Fall. Das sollte sich auf das Resultat auswirken. Das Wesemann-Team baute seinen Vorsprung in der Schlussphase konsequent aus und kam so doch noch zu einem ungefährdeten Derby-Sieg.

„Am Ende ist der Erfolg wohl ein bisschen zu hoch ausgefallen, weil der Unterschied lange nicht so groß war“, meinte Wesemann. „Der Sieg war aber auch verdient, weil wir uns in der zweiten Halbzeit in der Deckung gesteigert haben.“ Ein besonderes Lob hielt der Trainer für seinen Torhüter Linus Ruschenbaum parat – und zwar für dessen sieben parierte Siebenmeter. Wesemann: „Das ist natürlich eine überragende Quote.“ Zudem hätten Pascal Friemel und Daniel Hoppe in der Offensive der SG überzeugt.

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