Im morgigen Heimspiel droht der Ausfall des Shooters / BV Cloppenburg zuletzt mit einem Zittersieg Achim/Baden zwischen Hoffen und Bangen

Achim. Wie haben die Handballer der SG Achim/Baden ihre erste Saisonniederlage verdaut? Diese spannende Frage wird am morgigen Freitag beantwortet, um 20 Uhr eröffnet die trotz des 32:35 gegen Bremervörde noch auf dem ersten Tabellenplatz stehende Mannschaft von Trainer Irek Faciejew den neunten Oberliga-Spieltag mit einem Heimauftritt gegen den TV Cloppenburg.
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Von Jürgen Prütt

Achim. Wie haben die Handballer der SG Achim/Baden ihre erste Saisonniederlage verdaut? Diese spannende Frage wird am morgigen Freitag beantwortet, um 20 Uhr eröffnet die trotz des 32:35 gegen Bremervörde noch auf dem ersten Tabellenplatz stehende Mannschaft von Trainer Irek Faciejew den neunten Oberliga-Spieltag mit einem Heimauftritt gegen den TV Cloppenburg.

Mit Cloppenburg ist alles andere als ein Leichtgewicht in der Gymnasiumhalle zu Gast. Als Tabellenvierter weist der TVC nur zwei Minuspunkte mehr auf als Achim. Seine beiden Niederlagen kassierte er in Auswärtsspielen gegen Habenhausen (27:30) und Bremervörde (23:37). Am vergangenen Wochenende quälte sich die Mannschaft des Trainerteams Alexander Horst und Theo Niehaus in eigener Halle zu einem 37:36 über den VfL Fredenbeck II. 'Cloppenburg ist ein überzeugender Saisonauftakt gelungen, doch derzeit scheint die Mannschaft in einem kleinen Tief zu stecken', schätzt Faciejew den morgigen Achimer Gegner ein.

Die Niederlage in Bremervörde hat der Coach der SG Achim/Baden noch nicht verarbeitet. 'Daran habe ich noch zu knabbern', gibt er zu. Gleichzeitig spricht er dem Team von Sascha Rajkovic ein Lob aus. 'Bremervörde hat sich gegen uns wie ein Topteam der Liga präsentiert. Sehr präsent, schnell auf den Beinen und mit einer starken Deckung.'

Allerdings gewinnt Irek Faciejew der Niederlage in dem Duell der alten Rivalen auch eine gute Seite ab. 'Besser wir verlieren auswärts ein Spitzenspiel als ein Heimspiel gegen eine Mannschaft aus dem Mittelfeld.' Der TSV Bremervörde musste den Erfolg über Achim/Baden übrigens teuer bezahlen. Rückraumspieler Tobias Birk hat sich kurz vor der Halbzeitpause eine schwere Knieverletzung zugezogen. Er droht für den Rest der Saison auszufallen. 'Diese Verletzung ist bei unserem kleinen Kader fast schon ein Drama', klagt Bremervördes sportlicher Leiter Thomas Grote.

Auf Achimer Seite kommt die morgige Partie für Malvin Patzack wahrscheinlich noch zu früh. Achims Mann für die einfachen Tore aus der zweiten Reihe hatte das Spielfeld in Bremervörde bereits nach zwei Minuten wieder verlassen. Er musste einer im Training erlittenen Sprunggelenkverletzung Tribut zollen. 'Malvin hat das Training zwar wieder aufgenommen, er ist aber noch sichtbar angeschlagen', teilt Faciejew mit. Er plant für die morgige Partie eher ohne seinen Zwei-Meter-Mann.

Janssens muss passen

Definitiv noch nicht wieder in den Kader kehrt der an einer Bänderverletzung leidende Benjamin Janssens zurück. Irek Faciejew: 'Das Spiel gegen eine Spitzenmannschaft kommt für ihn noch zu früh. Eventuell macht es sogar Sinn, Benjamin erst einmal in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln zu lassen.' Welche beiden seiner drei Torhüter auf dem Spielberichtsbogen eingetragen werden, ließ Faciejew offen. 'Wir werden auf dieser Position weiterhin rotieren', erklärt Achims Trainer. In Bremervörde wechselten sich Ole Prehn und Arne von Seelen zwischen den Achimer Pfosten ab.

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