Malmon-Sieben siegt überzeugend Achim bleibt ein Titelkandidat

Achim. Die SG Achim/Baden bleibt in der Handball Oberliga Nordsee ein Kandidat für den Titel. Im dritten Heimspiel in Folge gelang den Männern um Trainer Tomasz Malmon in der Badener Lahofhalle beim 31:21 (16:9) gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn der dritte Erfolg in Folge.
31.03.2014, 00:00
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Von Jürgen Prütt

Die SG Achim/Baden bleibt in der Handball Oberliga Nordsee ein Kandidat für den Titel. Im dritten Heimspiel in Folge gelang den Männern um Trainer Tomasz Malmon in der Badener Lahofhalle beim 31:21 (16:9) gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn der dritte Erfolg in Folge. Fünf Spieltage vor Ende der Saison hält der Dreikampf um die Meisterschaft mit der HSG Barnstorf/Diepholz und dem TV Bissendorf-Holte damit unvermindert an.

Die Gäste waren recht früh auf die Verliererstraße geraten, weil es ihnen gegen die kompakte 6:0-Abwehr der SG Achim/Baden ganz einfach an der nötigen Wurfkraft aus dem Rückraum fehlte. Später agierte Malmon mit Erik Gülzow (sechs Tore) als Störspitze vor der Abwehr – auch mit dieser Variante konnte die SG Friedrichsfehn/Petersfehn nicht allzu viel anfangen.

Letztlich feierten die Gastgeber einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Tobias Freese und Florian Block-Osmers hatten zum 2:0 getroffen, nach einem weiteren Treffer von Block-Osmers betrug der Vorsprung beim 9:5 erstmals vier Treffer. Weil Keeper Arne von Seelen insbesondere von Außen kaum zu bezwingen war, hätte es nach 30 Minuten durchaus noch deutlicher für die Malmon-Sieben stehen können. So ging es mit einem 16:9 in die Pause. Die letzten Zweifel am 15. Saisonsieg beseitigte dann Ole Prehn. Der erneut für den verletzen Mirco Thalmann aushelfende Keeper parierte beim 19:15 einen Siebenmeter. Die Parade kam zur rechten Zeit – zuvor hatten die Ammerländer den Abstand durch zwei Tore von Jonas Schlender auf vier Tore verringert. Erik Gülzow beendete wenig später mit dem 21:16 den Widerstand des Tabellenzehnten. Den Rest besorgte fasst im Alleingang Sören Meier: Achims acht Mal erfolgreicher Rechtsaußen bestach mit einer einhundert prozentigen Quote. Über 24:17 baute die SG Achim/Baden den Vorsprung dann noch bis auf zehn Tore aus.

„Wir haben die Partie von Beginn an dominiert und deutlich gewonnen – was soll ich da groß kritisieren“, zeigte sich Tomasz Malmon mit der Vorstellung seiner Truppe zufrieden. Bei der hohen Führung fiel es dann auch nicht weiter ins Gewicht, dass sich Jan Mühlbrandt drei Minuten vor Ende der Begegnung noch eine doppelte Zeitstrafe abholte. Zunächst war Mühlbrandt wegen eines Fouls vom Feld geschickt worden. Mit der Entscheidung zeigte sich der ehemalige Schwaneweder wenig einverstanden – so gab es von den guten Schiedsrichtern Frank Lüloff und Sebastian Heins vom TSV Bremervörde noch einen Nachschlag. Nach dem die SG Achim/Baden im März ausnahmslos vor eigenem Publikum antreten durfte, steht am nächsten Sonnabend wieder eine Auswärtspartie an. Die SG reist zum Rangzehnten SVGO Bremen.

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