Heute kommt der TSV Bremervörde

Achim vor der Meister-Prüfung

Achim. SG Achim/Baden gegen den TSV Bremervörde - das ist seit fast zweieinhalb Jahrzehnten ein immer wieder neu aufgelegter und stets aufregender Klassiker des norddeutschen Handballsports. Darüber hinaus liefert die Tabellen-Konstellation - der Erste trifft auf den Zweiten der Oberliga Nordsee - wieder einmal beste beste Voraussetzungen für ein großes Spiel. Der Anpfiff heute Abend in der Gymnasiumhalle erfolgt um 19 Uhr.
26.03.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Michael Schön

Achim. SG Achim/Baden gegen den TSV Bremervörde - das ist seit fast zweieinhalb Jahrzehnten ein immer wieder neu aufgelegter und stets aufregender Klassiker des norddeutschen Handballsports. Darüber hinaus liefert die Tabellen-Konstellation - der Erste trifft auf den Zweiten der Oberliga Nordsee - wieder einmal beste beste Voraussetzungen für ein großes Spiel. Der Anpfiff heute Abend in der Gymnasiumhalle erfolgt um 19 Uhr.

Für den Spitzenreiter ist es nur Teil eins der Meister-Prüfung. Am 1. April muss das Team von Trainer Irek Faciejew beim TV Cloppenburg, einem weiteren starken Verfolger, antreten. Eine nicht minder schwere Aufgabe. Was die heutige Partie angeht, baut Faciejew mit einiger Berechtigung auf den Heimvorteil. Seine Mannschaft hat in eigener Halle noch keinen Punkt abgegeben. So ist er zuversichtlich, dass die Revanche für die im Hinrundenvergleich erlittene 32:35-Niederlage gelingt. "Wir müssen allerdings viele Dinge besser machen, vor allem was die Deckungsarbeit und das Rückstoßverhalten angeht."

Achim/Baden handelte sich an der Oste seine ersten Minuspunkte in dieser Saison ein. Im Nachhinein kann der Trainer der Spielgemeinschaft dem damaligen Ausrutscher aber durchaus positive Seiten abgewinnen. "Das hat uns auf den Boden zurückgebracht. Ein rechtzeitiger Weckruf, der uns daran erinnert hat, dass wir in jedem Spiel Leistung bringen müssen!"

Bremervörde, so Faciejew, habe in der Hinrunde gegen Achim ein perfektes Spiel gemacht. Doch das von Sascha Rajkovic, dem früheren Trainer der Oytener Zweitbundesliga-Frauen, geführte Team hat nicht in allen Spitzenspielen Topform abrufen können. Kürzlich handelte es sich gegen den ATSV Habenhausen im zweiten Vergleich die zweite Niederlage ein. Auch gegen den TV Neerstedt ließ der Achimer Erzrivale in eigener Halle Federn.

Rajkovic verfügt zweifellos über einen in der Breite nicht ganz so stark besetzten Kader wie sein polnischer Kollege. Für heute Abend haben die Bremervörder sogar ein nur acht Feldspieler umfassendes Aufgebot angekündigt. Doch sie haben immer noch genug Qualität im Rückraum, um bei guter Tagesform durch einen Sieg in Achim den Vorsprung des Aufstiegskandidaten Nummer eins auf magere zwei Punkte reduzieren zu können. Rajkovic: "Wir wollen zeigen, dass wir ein Spitzenteam sind." Adnan Salkic kann mit 175 Toren (43 Siebenmeter) die beste Bilanz aller Oberliga-Shooter vorweisen. Zum Vergleich: Tobias Freese hat als erfolgreichster Achimer und aktueller Klassen-Drittbester 136/46 Tore erzielt. Faciejew hat aber nicht nur vor Salkic, sondern auch vor dem Rückraumlinken Ole Winter (93/8) großen Respekt. Die Männer um Spielgestalter Florian Block-Osmers wissen also, was sie erwartet. Sie sind bis auf den verletzten Benjamin Janssens komplett. In der Torwartfrage vertraut Faciejew auf Bastian

Bormann und Arne von Seelen. Ole Prehn setzt aus.

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