Blender gleicht noch aus / TSV Fischerhude-Quelkhorn geht nach 1:3 gegen Etelsen II in die Relegation Achim wankt nach 3:0-Führung, fällt aber nicht

Verden·Achim. Der TSV Achim hat es geschafft! Nach Rang drei im Vorjahr gewann die Mannschaft von Thomas Ziegler mit dem 3:3 (2:0) in Blender die Meisterschaft der Kreisliga und kehrt auf die Bezirks-Fußballbühne zurück. Die Chance, über die Relegation ebenfalls noch in die Bezirksliga aufzusteigen, hat als Vizemeister der nun vier Punkte zurückliegende TSV Fischerhude-Quelkhorn, der mit 1:3 (1:2) gegen den TSV Etelsen II verlor und in die Relegation muss.
07.06.2011, 05:00
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Von Andreas Ballscheidt

Verden·Achim. Der TSV Achim hat es geschafft! Nach Rang drei im Vorjahr gewann die Mannschaft von Thomas Ziegler mit dem 3:3 (2:0) in Blender die Meisterschaft der Kreisliga und kehrt auf die Bezirks-Fußballbühne zurück. Die Chance, über die Relegation ebenfalls noch in die Bezirksliga aufzusteigen, hat als Vizemeister der nun vier Punkte zurückliegende TSV Fischerhude-Quelkhorn, der mit 1:3 (1:2) gegen den TSV Etelsen II verlor und in die Relegation muss.

"Es ist natürlich sehr schön, dass wir den Titel gewonnen haben. Ich glaube auch, dass es am Ende verdient war", strahlte Ziegler, der in dieser Serie mehrfach selber seine Stiefel schnüren musste, um die personellen Lücken zu schließen. Auch im Blender konnte Ziegler nicht seine Bestbesetzung aufbieten. Allen voran fehlte der angeschlagene Robert Smerczek. Ziegler hatte mit Xhevdet Toski dafür einen erfahrenen Kicker dabei, der in dieser Saison aber bislang nur in der Achimer Reserve spielte. Zudem half Enrico Grüpmeier aus, der eine längere Pause eingelegt hatte. "Der TSV Achim hatte einen guten Start und war uns vor der Pause in allen Belangen überlegen", sagte Blenders Coach Cord Clausen. Der Gegner führte daher beim Seitenwechsel verdient mit 2:0. Die Treffer erzielten Toski (10.,) und Florian Wiertellarsz, der in der 25. Minute Blenders Tormann Andreas Nesemann mit einem fulminanten Schuss bezwang. In der Pause gebrauchte Clausen deutliche Worte: "Wollt ihr euch weiter so

vorführen lassen? Kämpft endlich und erstarrt nicht vor Respekt!" Seine Mannschaft setzten die Vorgaben gut um. Der TSV Achim wurde nervös. Ihm gelang nicht mehr viel. Blender nahm das Heft in die Hand und erarbeitete sich gute Chancen. Keeper Andre Schwarmann stand unter Druck. Er hielt sein Tor aber zunächst sauber. Als Sören Geistert mit seinem 13. Saisontor auf 3:0 für die Elf von Ziegler erhöhte, schien die Partie entschieden (72.). Doch dem war nicht so, denn jetzt kam der TSV Blender erst so richtig gut auf und noch in der 72. Minute durch Marcel Dorsch zum 1:3. Jannik Braatz verkürzte wenig später auf 2:3 (75.). Der Meister taumelte, fiel aber nicht und verteidigte seine Tabellenspitze trotz des 3:3-Ausgleichstreffers von Lars Hustedt, der einen an Braatz verwirkten Strafstoß verwandelte (78.). Beim Abpfiff wurde der Punktgewinn wie ein Sieg gefeiert.

Gegen Etelsen II hatte sich der TSV Fischerhude-Quelkhorn viel vorgenommen. Er wollte seine Chance auf den Titel durch einen Sieg nutzen. Doch daraus wurde nichts! Obwohl die Elf von Uwe Bischoff nach zwei Minuten durch einen verwandelten Foulelfmeter von Malte Nord 1:0 führte, musste sie sich eine 1:3-Niederlage gefallen lassen. "In der Anfangsphase hatten wir genügend Chancen, um die Partie zu entscheiden", so Bischoff. Doch die Tormöglichkeiten, die Nils Bahrenburg, Fabian Dreppenstedt und auch Sabri Sardas hatten, wurden teilweise kläglich vergeben. Besser machte es der TSV Etelsen II, der in Malte Wiechers einen eiskalten Stürmer besaß. Bei Wiechers Tor zum 1:1 hatten die Hausherren auf eine Abseitsstellung des späteren Torschützen spekuliert und waren einfach stehengeblieben. Wiechers bugsierte daraufhin das Leder unbedrängt ins Tornetz, und der Treffer zählte zum Erstaunen der Wümme-Kicker. "Bei uns ist der Faden durch das Tor gerissen", verstand Bischoff die Welt nicht mehr.

Kurz vor der Pause markierte Wiechers das 2:1 für sein Team, welches durch Jan Stumpenhusen (60.) auf 3:1 davonzog.

Will der TSV Fischerhude-Quelkhorn durch die Hintertür in die Bezirksliga aufsteigen, muss er zunächst am Pfingstsonnabend (16 Uhr) den Osterholzer Vizemeister SV Lilienthal-Falkenberg in Seebergen im Relegationsspiel bezwingen. Ob es anschließend zu einem weiteren Relegationsspiel gegen den Sieger der Partie MTSV Selsingen - FC Ostereistedt/Rhade kommt, hängt noch von den Ab- und Aufsteigern aus den höheren Klassen ab.

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