Bremer Gymnastinnen in Frühform Achtbarer Auftakt

Bremen. Für die jüngsten Bremer Gymnastinnen ist der erste Test der noch jungen Saison vielversprechend verlaufen. Weit reisen musste dabei Anastasia Onyshchuk von Bremen 1860: In Riwne in der Ukraine konnte sich die Zwölfjährige in einem international stark besetzten Feld von 400 Teilnehmerinnen erfolgreich behaupten und holte in ihrer Altersklasse den Sieg.
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Achtbarer Auftakt
Von Ruth Gerbracht

Für die jüngsten Bremer Gymnastinnen ist der erste Test der noch jungen Saison vielversprechend verlaufen. Weit reisen musste dabei Anastasia Onyshchuk von Bremen 1860: In Riwne in der Ukraine konnte sich die Zwölfjährige in einem international stark besetzten Feld von 400 Teilnehmerinnen erfolgreich behaupten und holte in ihrer Altersklasse den Sieg. Sie überzeugte die Wertungsrichter und Zuschauer mit zwei ausgezeichneten Übungen mit Keule und Ball.

Nicht ganz so weit hatten es ihre Teamkolleginnen Antje Ipgefer, Emely Terentjew sowie Chantal Behrje vom OSC Bremerhaven. Die drei trafen im belgischen Gent beim „Happy Cup“ ebenfalls auf starke internationale Konkurrenz. Ipgefer belegte Rang 14, nachdem sie drei Geräteverluste bei der Vorstellung ihrer Keulenübung hinnehmen musste. Mit dem Reifen lief es besser, obwohl die 17-Jährige auch hier eine neue Choreografie turnte. „Wir stehen noch am Anfang der Saison, da können wir mit Fehlern leben“, erklärte Larissa Drygala, Trainerin am Bremer Bundesstützpunkt für Rhythmische Sportgymnastik. Mit dem Reifen schrammte Ipgefer nur knapp am Einzel-Finale vorbei – eine Leistung, die sich angesichts der starken Gymnastinnen aus Russland, Israel und Moldawien sehen lassen konnte.

Ohne Geräteverlust beeindruckte in Belgien Chantal Behrje. Die 13-Jährige war in ihrer Klasse die Jüngste und wurde Zwölfte in einem Teilnehmerfeld von 40 Gymnastinnen. Emely Terentjew sammelte im Jahrgang 2003 bei den Pre-Juniors wertvolle Erfahrung; immerhin erturnte sich die Gymnastin von Bremen 1860 in ihrer Gruppe Platz zwölf. Mit dem Reifen wurde sie sogar Beste in ihrem Jahrgang, hatte allerdings am ersten Wettkampftag mit ihrem Nervenkostüm noch einige Probleme.

Im badischen Bretten schließlich stellten sich Katarina Gerling und Sandy Kruse, beide Bremen 1860, der Konkurrenz. Unterstützt von ihrer Trainerin Birgit Passern gelang Katarina Gerling mit ihrer neuen Keulenübung eine gute Vorstellung. Sie belegte hinter den noch zu starken Mädchen aus der Nationalgruppe immerhin Platz sieben. Als hoch talentiert gilt die erst zehnjährige Sandy Kruse, die ebenfalls in Bretten an den Start ging. Sie belegte Rang fünf von insgesamt neun Teilnehmerinnen. „Sandy hat ihre Sache großartig gemacht und optimal durchgeturnt“, lobte Larissa Drygala den jüngsten Nachwuchs, den es nun langsam aufzubauen gilt.

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