Landesliga-Rückkehr greifbar nahe Adolphsdorf mit perfekter Bilanz

Landkreis Osterholz·Tarmstedt·Hagen. Der SV Adolphsdorf steht in der Bogen-Landesliga Ost kurz vor der Rückkehr in die Landesverbandsliga. Mit sechs Siegen aus sieben Begegnungen baute der Tabellenführer seinen Vorsprung auf den Zweiten TuS Zeven am dritten Wettkampftag in Zeven weiter aus.
16.01.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Der SV Adolphsdorf steht in der Bogen-Landesliga Ost kurz vor der Rückkehr in die Landesverbandsliga. Mit sechs Siegen aus sieben Begegnungen baute der Tabellenführer seinen Vorsprung auf den Zweiten TuS Zeven am dritten Wettkampftag in Zeven weiter aus. Mit fünf weiteren Erfolgen am letzten Wettkampftag am 8. Februar in Blumenthal würde Adolphsdorf den Aufstieg endgültig perfekt machen.

„Wir sind unserem Ziel mit einem tollen Ergebnis ein großes Stück näher gekommen“, sagte Adolphsdorfs Spartenleiter Dieter Tietjen. Für den Spitzenreiter liefen Marco Jaske, Leonie Frenzel, Gabriel Meyer sowie Karl Alexander Gruenthaler auf. „Alle haben eine sehr gute Leistung erbracht“, urteilte Dieter Tietjen.

Die BSG Osterholz-Scharmbeck II muss ihren Traum vom Aufstieg dagegen begraben. Die Landesverbandsligareserve trat mit nur drei Schützen an. Nils und sein Sohn Hendrik Koppelin bildeten ein Team mit Peter Winters. Letzterer bestritt erst seinen zweiten Liga-Wettkampf überhaupt. Trotz der fehlenden Wechselmöglichkeiten entschied die BSG alle vier Duelle vor der Pause zu ihren Gunsten.

In den drei folgenden Partien holten die Kreisstädter aber nichts mehr. Im Duell mit dem TuS Zeven blieb es jedoch bis zum Schluss spannend. „Erst nach einem Fehlschuss in der letzten Passe ging das Match verloren“, berichtete BSG-Abteilungsleiter Volker Dahm. In der Begegnung gegen Adolphsdorf hatten die Osterholz-Scharmbecker nichts mehr zu melden. „Unter den gegebenen Voraussetzungen sind wir aber mit dem Erhalt des dritten Platzes sehr zufrieden“, betonte Volker Dahm.

Der SSV Tarmstedt II verfügte mit Rainer Gerdts, Michael Simmat, Lars Teller, Patrick Wendelken, Matthias Alpers sowie Fredi Latzke gleich über sechs Aktive. Deshalb musste Mascha Heins nach ihren beiden Knie-Operationen auch noch nicht wieder ran. Nachdem es zuletzt nicht nach Wunsch bei den Tarmstedtern funktioniert hatte, ordnete Spartenleiter Fredi Latzke eine Rotation an. Der jeweils schlechteste Schütze eines jeden Duells saß beim nächsten Match draußen. Rainer Gerdts hinterließ dabei den stärksten Eindruck und absolvierte alle sieben Duelle. Matthias Alpers stieg in der dritten Runde ein und blieb immer im Team. Nach vier Niederlagen hatte Tarmstedt dreimal die Nase vorn.

Der Hagener SV bekam so gerade eben eine vollständige Mannschaft zusammen. Kapitän Axel Hasloop sowie Oldie Wilfried Warnat fielen aus gesundheitlichen Gründen aus. Dafür sprang der ehemalige Bogen-Referent des Vereins, Klaus Dettmar, ein. Ihm zur Seite standen Sascha Wittek und Damian Pohl. Sascha Wittek kam nicht so gut zurecht. „Bei ihm lief es nicht richtig“, sagte Klaus Dettmar. Mit Ausnahme der 177 Ringe gegen die BSG Osterholz-Scharmbeck II zog sich der Aufsteiger aber trotz weiterer Niederlagen recht achtbar aus der Affäre.

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