Tischtennis-Damen der TuSG Ritterhude unterliegen gegen das Spitzenteam aus Engelbostel mit 2:8

Alles gegeben und doch verloren

Ritterhude. Die Trauben in der Damen-Tischtennis-Oberliga Nord-West hängen für Aufsteiger TuSG Ritterhude weiter hoch: Trotz einer couragierten Leistung setzte es für das Team um Spielführerin Katharina Wrieden gegen den favorisierten MTV Engelbostel-Schulenburg eine 2:8-Pleite. „Uns war schon im Vorfeld klar, dass es schwierig wird und Engelbostel nicht zu unseren direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt zählt.
10.10.2017, 00:00
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Von JAN-HENRIK GANTZKOW
Alles gegeben und doch verloren

Ritterhudes Kapitänin Katharina Wrieden setzte sich überraschend deutlich mit 3:1 gegen die ehemalige Zweitliga-Akteurin Jessika Xu durch.

tobias Dohr

Ritterhude. Die Trauben in der Damen-Tischtennis-Oberliga Nord-West hängen für Aufsteiger TuSG Ritterhude weiter hoch: Trotz einer couragierten Leistung setzte es für das Team um Spielführerin Katharina Wrieden gegen den favorisierten MTV Engelbostel-Schulenburg eine 2:8-Pleite. „Uns war schon im Vorfeld klar, dass es schwierig wird und Engelbostel nicht zu unseren direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt zählt. Trotz der Niederlage haben wir alles gegeben und konnten aus den Partien gegen hochklassige Gegnerinnen einiges mitnehmen. Es hat Spaß gemacht“, zeigte sich Wrieden nicht unzufrieden.

Die begann gleich mit einem spannenden Doppel, in dem Svenja Schmitt und Silke Kästingschäfer ihren favorisierten Gegnerinnen Jessika Xu und Sarah Falczyk dank tollem Einsatz und gutem Spiel lange Zeit Paroli boten und erst im entscheidenden fünften Durchgang unglücklich den Kürzeren zogen. Deutlicher war die Niederlage des Gespanns Wrieden/Hampel, welches sich aber vor allem im zweiten Satz, der 9:11 verloren ging, nach Kräften wehrte. So ging es mit einem 0:2 in die Einzel, und die individuelle Klasse der jungen und internationalen Gästespielerinnen wurde dort ebenso deutlich wie die unterschiedliche Ausrichtung der beiden Teams.

„Das ist auch für uns Neuland. Für uns ist das ja immer noch ein Hobby, und sonst wurde mit den Gegnerinnen auch mal gesprochen. Das war dieses Mal nicht der Fall“, schmunzelte Wrieden angesichts der Sprachbarrieren zwischen dem Heimteam und den professionell agierenden Gästen. Doch auch ohne viele Worte entwickelten sich immerhin zum Teil spannende Partien, in denen die tapferen TuSG-Damen die Favoritinnen ärgerten: Katharina Wrieden setzte sich so überraschend deutlich und souverän gegen die ehemalige Zweitliga-Akteurin Jessika Xu durch und überzeugte nach verlorenem Auftaktsatz mit druckvollem Spiel und drei Satzerfolgen in Serie. Für den zweiten Punkt des Tages sorgte Bianca Hampel, die erneut ihre gute Form bestätigte und dank dominantem Auftritt mit 11:5, 11:9 und 11:7 gegen Sarah Falczyk siegte.

Auch in den anderen Spielen warfen die Hausdamen alles in die Waagschale, hielten teilweise gut mit, blieben gegen den solide aufspielenden Tabellenführer jedoch zumeist chancenlos: „Der Unterschied ist einfach die Konstanz. Wenn wir 100 Prozent spielen, ist auch immer was drin in den Sätzen, die Gegnerinnen sind aber einfach konstanter“, bilanzierte Katharina Wrieden. Die Heimniederlage konnte die Laune des wackeren Aufsteigers aber nicht trüben, und die Mannschaft ließ den Spieltag trotz der Pleite bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen. Das spricht für die Moral der Mannschaft, die nun am kommenden Wochenende gegen den Mitaufsteiger SV Bawinkel auf die ersten Punkte in der neuen Liga brennt.

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