HSG-Reserve beim 19:31 wie ein Absteiger / Ganderkesee trotzt widrigen Umständen Am Tiefpunkt angekommen

Ganderkesee. Nach der 19:31 (10:15)-Niederlage gegen den MTV Aurich wird die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II in der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer die Weihnachtspause auf einem Abstiegsplatz verbringen. Die HSG Harpstedt/Wildeshausen rappelt sich dagegen weiter auf und schob sich durch das 33:29 (14:12) bei der HSG Varel III auf Rang acht vor. Der Tabellenfünfte TSV Ganderkesee setzte sich bei der HSG Blexer TB/SV Nordenham mit 29:22 (9:7) durch.
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Von Rolf Behrens

Ganderkesee. Nach der 19:31 (10:15)-Niederlage gegen den MTV Aurich wird die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II in der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer die Weihnachtspause auf einem Abstiegsplatz verbringen. Die HSG Harpstedt/Wildeshausen rappelt sich dagegen weiter auf und schob sich durch das 33:29 (14:12) bei der HSG Varel III auf Rang acht vor. Der Tabellenfünfte TSV Ganderkesee setzte sich bei der HSG Blexer TB/SV Nordenham mit 29:22 (9:7) durch.

MTV Aurich - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 31:19 (15:10): HSG-Trainer Dirk Maske war recht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Zwar fehlten ihm einige wichtige Spieler, doch darf dies keine Ausrede für die desolate zweite Halbzeit sein. In den ersten 30 Minuten hatte sein Team wenigstens noch gekämpft und sich gewehrt. Allerdings waren auch hier schon die fehlenden spielerischen Qualitäten nicht zu übersehen. Nach dem 4:5 geriet das Team anschließend mit 4:11 in Rückstand. In der Pause sprach Dirk Maske einige Dinge an und hoffte auf die Umsetzung nach dem Wiederanpfiff. Doch er wurde bitter enttäuscht. Nicht annähernd wurde es versucht, seine Vorgaben umzusetzen. Es war kein Kampf und kein Wille zu erkennen. So baute Aurich seinen Vorsprung aus und sackte am Ende mühelos die Punkte ein. "Nach dem Sieg gegen Rastede hatte ich die Hoffnung, dass es aufwärts gehen würde. Doch ohne Führungsspieler wie Ralph Ohlebusch ist die Mannschaft derzeit nicht in der

Lage, in dieser Liga bestehen zu können", so der Kommentar von Dirk Maske.

HSG Varel III - HSG Harpstedt/Wildeshausen 29:33 (12:14): In kleinen Schritten raus aus dem Keller - so lautet die Devise der HSG Harpstedt/Wildeshausen. In Varel verbuchte das Team von Trainer Uwe Lampe bereits den dritten Sieg in Folge. In der Anfangsphase fanden die Gäste zunächst keine Mittel, sich gegen die Vareler Abwehr durchzusetzen und gerieten so mit 0:3 in Rückstand. Doch im Laufe der Zeit gelang es dem Angriff, einige Akzente zu setzen und durch Nils Barlage in der 19. Minute die erste Führung zum 9:8 zu erzielen. Die Abwehr bekam dann auch den starken Rückraum der Gastgeber besser in den Griff, und so wurde die knappe Führung mit in die Pause genommen. Das 14:12 von Nils Barlage war in der 30. Minute ein direkt ausgeführter Wurf vom Neunmeterpunkt. Im zweiten Abschnitt zog das Lampe-Team gleich auf vier Tore davon. Eng wurde es allerdings in der 54. Minute, als Varel wieder auf 26:27 herankam. Eine Schlüsselszene folgte anschließend, als Varel einen

Siebenmeter zugesprochen bekam und diesen gegen den eingewechselten Burkchard Steinbild nicht im Tor unterbringen konnte. Der Gegenzug brachte das 28:26, und beim 30:27 kurz vor dem Ende durfte Uwe Lampe freudig die Arme hochreißen.

HSG Blexer TV/SV Nordenham - SV Ganderkesee 22:29 (7:9): Die Vorbereitungen auf das Spiel waren für den TSV alles andere als optimal. Zunächst musste Trainer Marc Voßhans die krankheits- beziehungsweise berufsbedingten Abmeldungen einiger Spieler verarbeiten. Dann folgte in Blexen die Nachricht, dass in der Halle wegen tropfenden Wassers nicht gespielt werden kann. Ein Umzug in eine andere Halle folgte. So taten sich beide Teams in der Anfangsphase recht schwer, ins Spiel zu kommen. Die 6:0-Abwehrformationen standen auf beiden Seiten recht sicher. Zudem nagelte TSV-Keeper Tim Tietjen mit einer klasse Leistung sein Tor fast zu. Treffer blieben Mangelware, und so stand es zur Pause nur 9:7 für die Gäste. Nach dem Wiederbeginn drückten beide Mannschaften aus das Tempo. Schnelle Mitte, Tempogegenstöße und variables Positionsspiel sorgten nun für das das Salz in der Suppe. Nach 45 Minuten - Ganderkesee hatte zwischenzeitlich mit vier Toren geführt - waren beide Teams beim

17:17 beziehungsweise 19:19 wieder gleich auf. In den letzten acht Minuten war der TSV dann zielstrebiger. Das 25:21 per Siebenmeter durch Michael Uken (57.) brachte die Vorentscheidung, an der die Unterweserstädter schließlich nicht mehr rütteln konnten. Bei Ganderkesee ragten Tim Tietjen und Renee Schulenberg aus einer guten Mannschaft heraus. Der TSV geht nun in die Winterpause und trifft am 8. Januar 2011 auf die HSG Varel.

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