Hude Amir-Juki glänzt als Bewacher und Torschütze

Hude (crb). Der FC Hude hat eine große Chance verpasst, sich näher an die Tabellenspitze heranzuschieben. Der Dritte hätte nach der Niederlage von Rot-Weiß Hürriyet drei Zähler auf den Tabellenführer gutmachen können, musste sich gestern jedoch mit einem 2:2 (1:2) gegen den VfL Wildeshausen II begnügen.
16.03.2015, 00:00
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Amir-Juki glänzt als Bewacher und Torschütze
Von Christoph Bähr

Der FC Hude hat eine große Chance verpasst, sich näher an die Tabellenspitze heranzuschieben. Der Dritte hätte nach der Niederlage von Rot-Weiß Hürriyet drei Zähler auf den Tabellenführer gutmachen können, musste sich gestern jedoch mit einem 2:2 (1:2) gegen den VfL Wildeshausen II begnügen.

Trainer Torsten Voigt nahm es mit Humor: „Wir sind doch einen Punkt weiter herangekommen“, sagte er und ergänzte: „Am Ende lässt sich die Meisterschaft sicherlich nicht an einem Spiel festmachen.“

Für die Huder war es die erste Partie nach der Winterpause, und sie begann verheißungsvoll. Julian Arciszewski brachte die Gastgeber im Waldstadion mit 1:0 in Führung (21.). Danach wurden die Wildeshauser jedoch immer stärker. Trainer Arend Arends hatte sich vor dem Anpfiff viele Gedanken gemacht. „Und der Matchplan ist voll aufgegangen“, betonte er. Schahuaz Amir-Juki sollte im zentralen Mittelfeld die Kreise von Hudes Kapitän Cüneyt Yildiz einengen. Das tat er wirkungsvoll und kurbelte darüber hinaus auch noch das Spiel der Gäste an. „Er war überragend“, lobte Arends. Nicht von ungefähr war es Amir-Juki, der aus sehr spitzem Winkel den 1:1-Ausgleich für sein Team erzielte (30.).

Ebenfalls zum Wildeshauser Matchplan gehörte, dass der schnelle Andrej Kari nicht wie sonst auf der Außenbahn agierte, sondern im Sturmzentrum. Ebenjener Kari schoss aus zentraler Position das 2:1 für die Arends-Elf (35.). Keine Chance hatte dabei Hudes Torhüter Lars Möhlenbrock, der aus beruflichen Gründen kürzer treten will, laut Voigt aber wie gestern weiterhin für Einsätze zur Verfügung steht, wenn es zeitlich passt.

Im zweiten Durchgang machten die Gastgeber mehr Druck. „Wir hatten deutlich mehr Chancen als der Gegner“, hob Voigt hervor. Nach einer Ecke war es schließlich Cüneyt Yildiz, der den 2:2-Endstand markierte (73.). Mehr gelang dem Favoriten nicht mehr. „Für uns war es ein schwieriger Start nach der Winterpause“, hielt Voigt fest. Sein Gegenüber Arends klang deutlich euphorischer: „Das Unentschieden ist ein absoluter Erfolg. Wir haben einen Punkt gewonnen.“

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