Handball-Landesliga: HSG Grüppenbühren/Bookholzberg feiert die Meisterschaft, während sich die TS Hoykenkamp auf Rang zwei vorschiebt Amtliche Bierdusche

Georgsmarienhütte/Melle. Der Deckel ist drauf. Die Landesliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg holten den einen noch nötigen Punkt für die Meisterschaft beim TV Georgsmarienhütte.
08.05.2017, 00:00
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Amtliche Bierdusche
Von Patrick Hilmes

Georgsmarienhütte/Melle. Der Deckel ist drauf. Die Landesliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg holten den einen noch nötigen Punkt für die Meisterschaft beim TV Georgsmarienhütte. Und auch beim Klassenkonkurrenten TS Hoykenkamp wurde gejubelt. Dank eines Auswärtssieges gegen die HSG Grönegau-Melle und der gleichzeitigen Niederlage der Eickener SpVg schoben sich die Hoykenkamper auf den Relegationsplatz zwei vor.

TV Georgsmarienhütte - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 23:23 (12:11): Klitschnass und nach Bier duftend trat Sven Engelmann am Sonnabend vor die rund 30 mitgereiste HSG-Fans in Georgsmarienhütte. Gerade eben hatten seine Bookholzberger für den krönenden Abschluss der Saison und seiner Trainertätigkeit bei der HSG gesorgt. Getreu dem Motto: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“, ergatterten die Bookholzberger den einen noch fehlenden Punkt zur Meisterschaft. Die amtliche Bierdusche kassierte Sven Engelmann bereits in der Kabine, es folgten noch zwei weitere in der Halle vor den Fans. „Das muss auch so sein, dass es für das Trainerteam eine Bierdusche gibt“, sagte Engelmann schmunzelnd. Schmunzeln musste er beim Spiel selbst jedoch wenig, denn seine Mannen machten es spannender als nötig. „Wir haben viele, viele Chancen im Eins-gegen-eins mit dem Keeper liegen lassen. Wir haben ihn nicht nur warm geworfen, sondern beinahe zum Weltmeister“, monierte Engelmann. Geprägt wurde die Partie durch zwei starke und harte Abwehrreihen. Dadurch war es keinem Team vergönnt, sich abzusetzen. Erst Anfang der zweiten Hälfte gelang dies den Gastgebern mit dem 15:12 (35.). „Georgsmarienhütte hat alles in die Waagschale geworfen, was sie hatten“, schilderte Engelmann. Seine Sieben konterte zwar, in Führung ging sie aber nicht mehr. Doch das war schlussendlich egal, denn Kevin Pintscher rettete den einen so wichtigen Punkt. Die Uhr stand bei 59:43 Minuten, als Pintscher zum Siebenmeter antrat und zum 23:23 versenkte. Der Rest war pure Freude – inklusive Bierduschen.

HSG Grönegau-Melle - TS Hoykenkamp 27:38 (15:20): „Er war sogar noch schlecht im Vergleich zum letzten Spiel“. Diesen Satz sagte Hoykenkamps Coach Martin Wessels, angesprochen auf die Leistung von seinem Schützling Sebastian Rabe. Natürlich war diese Antwort mit leichter Ironie gespickt, denn Sebastian Rabe hatte Grönegau-Melle mit 18 Treffern beinahe im Alleingang abgeschossen. „Dabei hat er sogar noch einige verworfen“, schilderte Wessels, „aber es ist schon der Wahnsinn, was er in den letzten Spielen alles abruft.“ Eine Begründung für diese Leistungsexplosion hat Wessels auch: „Sebastian und der Rest der Jungs sind heiß auf den Aufstieg.“ Und nach dem letztendlich nie gefährdeten Sieg in Melle könnten die Chancen kaum besser stehen, denn die Turnerschaft hat vor dem letzten Spieltag zwei Punkte Vorsprung auf die Eickener SpVg. Mit dem Spiel an sich war Wessels aber nicht gänzlich zufrieden, erst gegen Ende setzte sich sein Team ab. „Ich habe die Spieler daher auch in der Pause zusammenfalten müssen.“

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