Beim 2:5 keinen Tick schlechter als Hausherr TSV Grolland / Nur Kabir und von Koll treffen Angreifer des TSV Lesum wie paralysiert

Lesum. Wenn eine Mannschaft gleich sieben so genannte hundertprozentige Torchancen herausspielt, sie aber allesamt vergibt, versteht der Trainer die Fußballwelt nicht mehr. So jedenfalls erging es gestern dem Coach des TSV Lesum-Burgdamm, Frank Dahlenberg, nach der Landesliga-Partie beim TSV Grolland, die die Heidberger mit 2:5 verloren. Obwohl sie keinen Tick schlechter agierten als die Hausherren. Deren Trainer Michael Dähne sprach denn auch nach den unterhaltsamen 90 Minuten von einem ausgeglichenen Spiel, in dem seine Schützlinge freilich in den entscheidenden Phasen die Übersicht behielten. Sie machten aus fünf Chancen fünf Tore, während die Lesumer Angreifer vor dem Kasten der Grollander gleichsam paralysiert zu sein schienen. Frank Dahlenberg sprach hinterher frustriert von einer "Riesenenttäuschung".
12.03.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von KLAUS GRUNEWALD

Lesum. Wenn eine Mannschaft gleich sieben so genannte hundertprozentige Torchancen herausspielt, sie aber allesamt vergibt, versteht der Trainer die Fußballwelt nicht mehr. So jedenfalls erging es gestern dem Coach des TSV Lesum-Burgdamm, Frank Dahlenberg, nach der Landesliga-Partie beim TSV Grolland, die die Heidberger mit 2:5 verloren. Obwohl sie keinen Tick schlechter agierten als die Hausherren. Deren Trainer Michael Dähne sprach denn auch nach den unterhaltsamen 90 Minuten von einem ausgeglichenen Spiel, in dem seine Schützlinge freilich in den entscheidenden Phasen die Übersicht behielten. Sie machten aus fünf Chancen fünf Tore, während die Lesumer Angreifer vor dem Kasten der Grollander gleichsam paralysiert zu sein schienen. Frank Dahlenberg sprach hinterher frustriert von einer "Riesenenttäuschung".

Dabei begann die Partie so ganz nach dem Geschmack der Nordbremer. Bereits nach sechs Minuten markierte Ahmed-Fahrid Kabir das 1:0. Und in den folgenden 15 Minuten hätten die Gäste den Sack zumachen müssen. Doch sie ließen sich vom Chancentod dirigieren. Was zur Folge hatte, dass der Mitaufsteiger zur Halbzeit 2:1 in Front lag. Endgültig auf die Siegerstraße aber brachte die Hausherren aus Sicht von Frank Dahlenberg der Unparteiische. Einen Fallrückzieher von Bashkim Toski im Strafraum der Lesumer, bei dem Grollands Sturmspitze naturgemäß auf dem Rücken landete, stufte Hidir Emen als elfmeterwürdig ein. Arthur Schulz verwandelte den Strafstoß zum 3:1 (67.). Zwar kamen die Gäste durch Vizenz van Koll noch einmal auf 2:3 heran (75.). Aber ihre totale Offensive eröffnete den Gastgebern Kontermöglichkeiten, die sie eiskalt nutzten.

Während der TSV Grolland nach Dähnes Worten voll im Soll steht ("Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz erreichen") wird die Lage für Lesum immer kritischer. "Vor allem, wenn der letzte Einsatz und die Konzentration fehlen", resümierte ein enttäuschter Frank Dahlenberg.

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