Landesliga-Handballerinnen setzen sich bei der HSG Phönix nach großer Leistungssteigerung noch mit 27:23 durch

Arsten zeigt beste Viertelstunde der Saison

Bremen. Dieses Wortspiel muss ob des Spielverlaufs und des gegnerischen Vereinsnamens einfach erlaubt sein: Nach einer Leistungssteigerung im Auswärtsspiel in der Handball-Landesliga der Frauen bei der HSG Phönix entstieg das Team des TuS Komet Arsten nach der Halbzeitpause wie der berühmte „Phönix aus der Asche“ – das sagenumwobene Fabelwesen, das in den ersten Sonnenstrahlen eines jeden Morgens verbrennt, um dann verjüngt aus seiner eigenen Asche wieder aufzuerstehen – einem sinnbildlichen Scherbenhaufen. „In der ersten Halbzeit hatten wir, statt wie im Training besprochen, lange Angriffe vorzutragen, mehrere überhastete Abschlüsse“, erläuterte TuS-Trainer Torsten Uhlenberg, der gemeinsam mit Co-Trainer Marc Albers auf der Bank miterleben musste, wie sein Team nach einem Vier-Tore-Rückstand zur Pause in Durchgang zwei schließlich den Handball spielte, wie es sich das Tainergespann vorstellt – und am Ende mit einem verdienten 27:23 (10:14)-Auswärtssieg die Heimreise antreten konnte.
25.10.2018, 00:00
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Von Christian Markwort

Bremen. Dieses Wortspiel muss ob des Spielverlaufs und des gegnerischen Vereinsnamens einfach erlaubt sein: Nach einer Leistungssteigerung im Auswärtsspiel in der Handball-Landesliga der Frauen bei der HSG Phönix entstieg das Team des TuS Komet Arsten nach der Halbzeitpause wie der berühmte „Phönix aus der Asche“ – das sagenumwobene Fabelwesen, das in den ersten Sonnenstrahlen eines jeden Morgens verbrennt, um dann verjüngt aus seiner eigenen Asche wieder aufzuerstehen – einem sinnbildlichen Scherbenhaufen. „In der ersten Halbzeit hatten wir, statt wie im Training besprochen, lange Angriffe vorzutragen, mehrere überhastete Abschlüsse“, erläuterte TuS-Trainer Torsten Uhlenberg, der gemeinsam mit Co-Trainer Marc Albers auf der Bank miterleben musste, wie sein Team nach einem Vier-Tore-Rückstand zur Pause in Durchgang zwei schließlich den Handball spielte, wie es sich das Tainergespann vorstellt – und am Ende mit einem verdienten 27:23 (10:14)-Auswärtssieg die Heimreise antreten konnte.

Arsten lag bereits nach knapp drei Minuten mit 0:3 in Rückstand. Die größten Probleme hatten die Gäste um ihre beste Werferin Nathalie Meinke (neun Tore) vor allen Dingen mit HSG-Angreiferin Amelie-Sophie Hoffman (10/5) und der starken Lara Sänger (5). „Sie fanden immer wieder Lücken in unserer 6:0-Deckung“, verdeutlichte Uhlenberg, „erst die Umstellung auf eine 5:1-Deckung ab der 25. Minute brachte etwas mehr Stabilität“, und Arsten schließlich auf 10:12 heran (26.). Nach einer unnötigen Zeitstrafe gegen Arstens Mirja Kahle nutzten die Gastgeberinnen ihre numerische Überzahl allerdings noch einmal aus, um den Vorsprung bis zur Pause weiter auszubauen.

Nach einer wortgewaltigen Kabinenansprache der beiden Trainer rissen sich die Gäste um ihre starke Abwehrspitze Stefanie Segieth (3) ordentlich zusammen und drehten einen 16:11-Vorsprung der HSG (33.) mit der „besten Viertelstunde der laufenden Saison“ (Albers ) sowie einer nun endlich aggressiven Defensivleistung in einen 23:17-Vorsprung (47.) um. „In dieser Phase haben wir lediglich noch einen Gegentreffer zugelassen“, hob Uhlenberg hervor, „alle Spielerinnen auf der Platte sind dann auch in der Vorwärtsbewegung über sich hinausgewachsen und selbst die Spielerinnen auf der Bank haben laut klatschend ihren Teil zu dieser furiosen Aufholjagd beigetragen.“ Das Spiel sei „eine echte Werbung für den Frauenhandball“ gewesen, freute sich der Arster Cheftrainer.

TuS Komet Arsten: Rieger, Kasch; Segieth (3), Brockhoff (1), H. Frank (3), Groen (4), Molzahn, P. Frank, J. Meyer, Mirja Kahle (4), Müller (1), Hüneberg (1), Meinke (9), C. Meyer (1).

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