Fußball-B-Junioren: Werder nur 1:1 Arstener Premieren-Dreier

Bremen. Am neunten Spieltag war es für die B-Junioren des TuS Komet Arsten endlich soweit: Der Aufsteiger sicherte sich mit einem 3:1-Erfolg über den TSV Havelse die ersten Punkte in der Fußball-Regionalliga. Auch der SV Werder Bremen spielte stark, das 1:1 gegen den VfL Wolfsburg II war jedoch für den Nachwuchs ernüchternd, da er zahlreiche Torchancen vergab.
12.11.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Ole Haukenfrers

Am neunten Spieltag war es für die B-Junioren des TuS Komet Arsten endlich soweit: Der Aufsteiger sicherte sich mit einem 3:1-Erfolg über den TSV Havelse die ersten Punkte in der Fußball-Regionalliga. Auch der SV Werder Bremen spielte stark, das 1:1 gegen den VfL Wolfsburg II war jedoch für den Nachwuchs ernüchternd, da er zahlreiche Torchancen vergab.

TuS Komet Arsten – TSV Havelse 3:1 (3:0) : Ein überragender erster Durchgang brachte Komet auf die Siegerstraße. „Die Jungs haben sich in einen Rausch gespielt“, schilderte Arstens Coach Burak Bahar, dessen Team die Partie von Beginn an dominierte und keine gegnerische Torchance zuließ. Ein herausragender Leon Louis Trebin ließ als Linksverteidiger defensiv nichts anbrennen und setzte immer wieder Nadelstiche nach vorne. Seine scharfe Hereingabe in der 14. Minute konnte Havelses Özcan Tokmak nicht mehr retten, sodass die Hausherren durch ein Eigentor in Führung gingen. „Leon hat ein unglaubliches Laufpensum abgerufen“, lobte Burak Bahar seinen Akteur. Ein Kopfball von Mario Vukoja (30.) sowie ein Hackentreffer von Max Buschermöhle (36.) besiegelten die 3:0-Pausenführung: „Die erste Halbzeit war einfach nur geil“, freute sich der Trainer. Nicht ganz so atemberaubend war der zweite Durchgang, in dem Komet auf Konter spielte und Havelse keine Räume bot. Lediglich in der 63. Minute kamen die Gäste nach einem Fehler in der Arstener Defensive zum 1:3 durch Utku Kani. Mehr war für Havelse jedoch nicht drin. „Der Auftritt gibt uns Mut. An die Leistung müssen wir nun anknüpfen“, lautete das Fazit von Burak Bahar.

SV Werder Bremen II – VfL Wolfsburg II 1:1 (1:0): Eigentlich konnte Frank Bender seinen Junioren kaum einen Vorwurf machen. „Die Jungs haben alles umgesetzt, was wir ihnen mitgegeben haben. Mehr geht nicht“, erklärte Bremens Übungsleiter. Einzig und allein die Chancenverwertung war wieder einmal das große Manko. Fynn Luca Friedrichs behielt als einziger Grün-Weißer die Nerven vor dem Wolfsburger Kasten und beförderte das Leder nach einem Eckball aus fünf Metern über die Linie (25.). „Es war eine Partie auf ein Tor“, sagte Frank Bender, dessen Junioren das Spiel von Beginn an diktierten, aber mehr als ein Dutzend aussichtsreicher Gelegenheiten ausließen. Wolfsburg ging hingegen ökonomisch mit seiner einzigen Chance um und vollendete drei Minuten nach dem Wiederanpfiff einen Konter durch Maximilian Janke. Ansonsten bekam Werders Schlussmann Lukas von Lienen keine Möglichkeit, sich auszuzeichnen.

„Wir haben eine richtig gute Leistung geboten, aber uns leider nicht belohnt“, analysierte Frank Bender.

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