Vegesacker Ruderin siegt in Köln mit drei Bootslängen Vorsprung

Asmussen unerwartet stark

Vegesack. Die internationale Juniorenregatta in Köln ist für die Sportler des Vegesacker Ruderverein nicht optimal gelaufen. Vor allem die A-Junioren konnten ihr Potenzial nicht vollständig abrufen.
28.05.2014, 00:00
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Von Sabine Lange
Asmussen unerwartet stark

Luise Asmussen (links) und ihre Partnerin Djamila Bojarra blieben in Köln im leichten Doppelzweier unübertroffen.

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Die internationale Juniorenregatta in Köln ist für die Sportler des Vegesacker Ruderverein nicht optimal gelaufen. Vor allem die A-Junioren konnten ihr Potenzial nicht vollständig abrufen. Dafür überraschte B-Juniorin Luise Asmussen mit starken Leistungen.

Mit Partnerin Djamila Bojarra vom Bremer Ruderverein glückte Asmussen ein überzeugender Aufritt im leichten Doppelzweier. Auf der 1500-Meter-Distanz ging das Duo gleich nach dem Start in Führung und baute den Vorsprung bis ins Ziel auf drei Bootslängen aus. „In diesem starken Rennen haben die beiden in ihrer Bootsklasse die schnellste Zeit aller gestarteten Zweier erreicht. Das ist umso erfreulicher, weil diese Kombination erst seit knapp zwei Wochen im Training ausprobiert wird“, begeisterte sich VRV-Trainer Peter Dirlam. Tags darauf fanden Asmussen/Bojarra im ersten gesetzten Lauf nicht mehr ihren optimalen Rhythmus (Platz fünf). Auch im leichten Einer zeigte sich die VRV-Ruderin von ihrer besten Seite. Mit Platz zwei in ihrem Rennen erreichte sie im anschließenden Zeitenvergleich das sechstbeste Resultat in ihrem Jahrgang.

Schlechter lief es für Hanna Asmussen. Sie ging zusammen mit Lisa Schneemann (RV Osterholz-Scharmbeck) im leichten Doppelzweier der A-Juniorinnen an den Start. Da sich die Osterholzerin bereits nach 500 Metern einen Wadenkrampf zugezogen hatte, konnten die beiden das Rennen nicht maximal durchfahren und waren deshalb einen Tag später nur im dritten gesetzten Lauf unterwegs. Den gewannen sie mit mehreren Bootslängen Vorsprung.

Auch Johannes Höweler und Lukas Goecke konnten am ersten Veranstaltungstag ihre Stärken nicht ausspielen. „Schon beim Start blieben sie mit ihren Blättern im Wasser hängen und konnten nicht mehr zum Feld aufschließen“, berichtete Dirlam. Trotz des enttäuschenden Rennens wurden Höweler/Goecke für den zweiten Lauf gesetzt, siegten sicher und erzielten insgesamt die sechstschnellste Zeit.

Im leichten Zweier ohne Steuermann starteten Nicolai Reiners und Jannes Rosig (BRC Hansa) auf der 2000 Meter-Strecke vielversprechend. Allerdings fiel das Duo schnell zurück, weil der Hansa-Ruderer im Vorfeld der Regatta krank war und seine Kräfte nicht ausreichten. Einen Tag später sprang im zweiten gesetzten Lauf Platz eins heraus. Angeschlagen stiegen auch Ole Vielstich und Simon Goecke in den Zweier. Nach Platz vier im ersten Rennen landeten sie im vierten gesetzten Lauf auf Rang vier. Über die volle 2000-Meter-Distanz konnte Julian Streit im leichten Einer mit der Konkurrenz nicht mithalten.

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