Volleyball-Landesliga 3 Frauen ATSV als dritte Kraft zur Bescherung

Die Volleyballerinnen des ATSV Scharmbeckstotel haben sich als dritte Kraft in der Landesliga 3 etabliert und feiern folgerichtig als Tabellendritter Weihnachten.
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ATSV als dritte Kraft zur Bescherung
Von Tobias Dohr

Scharmbeckstotel. Die Volleyballerinnen des ATSV Scharmbeckstotel haben sich als dritte Kraft in der Landesliga 3 etabliert und feiern folgerichtig als Tabellendritter Weihnachten. Mit einem Doppelsieg am letzten Heimspieltag des Jahres setzte sich das Team um Trainerin Siggi Holschen hinter dem Spitzenduo TuS Zeven II und Bremen 1860 II fest.

ATSV Scharmbeckstotel – BTS Neustadt II 3:0 (25:18, 25:15, 25:20): Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge war die Anspannung groß bei den Gastgeberinnen. Doch die ATSV-Damen beendeten ihre Mini-Krise eindrucksvoll. Mit riesigem Willen starteten die Holschen-Schützlinge in die Partie und spielten in Rekordzeit eine 9:1-Führung heraus. Über 22:9 wurde der erste Durchgang mit einem Angriffsball von Ute Wilm gewonnen.

Dieser Satzgewinn gab den Scharmbeckstotelerinnen spürbar zusätzliches Selbstvertrauen. Souverän spulten die ATSV-Volleyballerinnen nun ihr Pensum ab und erhöhten nach nicht einmal 45 Minuten Spielzeit schon auf 2:0. Und auch im dritten Satz war es dasselbe Bild. Der Tabellenvorletzte war zu keiner Zeit der Angriffswucht der Gastgeberinnen gewachsen. Besonders Lea Gerlach, die vor der Saison aus der zweiten Mannschaft zur Landesliga-Formation gestoßen war, zeigte nun ihre Fortschritte. Zahlreiche sehenswerte Abwehrbälle wurden über Gerlach zu eigenen Punkten umgemünzt. „Lea hat ohne Angst ihre Fähigkeiten als Stellerin bewiesen und dafür zurecht ein Sonderlob von ihren Angreiferinnen bekommen“, sparte auch Siggi Holschen nicht mit Lob.

ATSV Scharmbeckstotel – BC Cuxhaven 3:1 (25:12, 25:19, 22:25, 25:17): Der deutlich dickere Brocken wartete dann aber im zweiten Spiel. In der Partie gegen Verbandsliga-Absteiger Cuxhaven musste Holschen zudem auf Außenangreiferin Isabel Nackenhorst verzichten, die zur Arbeit musste. Doch das störte die ATSV-Damen nicht im Geringsten. Besonders Jasmin Eggert legte nun noch einmal einen Zahn zu und punktete über außen konstant. Zudem war Eggert auch in der Abwehr eine verlässliche Größe.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts an der Dominanz der Holschen-Truppe. Sophia Richter, die nun über die Mitte agierte, stellte eindrucksvoll ihre Angreiferqualitäten unter Beweis und hatte an der 2:0-Satzführung großen Anteil. Doch mit Beginn des dritten Durchgangs schien sich das Blatt zu wenden. „Auf einmal sah alles danach aus, dass die Kraft nicht langen sollte“, ahnte Holschen schon Böses.

Doch angetrieben von Mannschaftsführerin Irene Jäger, die wie gewohnt keinen einzigen Ball verloren gab, mobilisierten die ATSV-Frauen die letzten Kraftreserven. Und dann war da ja auch noch Birte Arndt. Dir routinierte Angreiferin steuerte in der wichtigen Phase des vierten Satzes neun Angaben zur Führung bei. Cuxhaven verkürzte im Anschluss daran zwar noch einmal ein wenig, doch zu mehr als 17 Punkten sollte es für das Team von der Nordseeküste am Ende nicht mehr reichen. „Die Mädels waren einfach klasse“, freute sich Holschen, die vor allem noch einmal die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ihrer Spielerinnen hervorhob.

So lief Petra Höge nach langer Verletzung als Libera auf, Multitalent Linda Schulken kam diesmal über die Diagonale zum Einsatz. „Und über Birte Arndt muss man ohnehin nicht reden, sie kann einfach überall spielen“, sagte Holschen, die im Anschluss an den Heimspieltag eine feuchtfröhliche Weihnachtsfeier mit der Mannschaft verlebte und auf den dritten Platz anstieß.

ATSV Scharmbeckstotel: Arndt, Eggert, Gerlach, Höge, Jäger, Nackenhorst, Richter, Schulken, Wilm

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