Neues Ringertalent des TSV Achim bei Landesmeisterschaft auf Rang vier / Kaum Konkurrenz für Maja Bindermann und Timo Knack Attila Papazoglu sorgt für faustdicke Überraschung

Dörpen. Das Emsland war dieses Mal das Ziel für die ringende Nachwuchselite Niedersachsens. Im griechisch-römischen Stil ging es in Dörpen um die Titel in den einzelnen Klassen, unter den 107 Teilnehmern waren auch fünf Akteure des TSV Achim – allesamt nutzten sie diesen Wettkampf als Standortbestimmung, da sie dieses Sport noch nicht allzu lang betreiben.
17.02.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Attila Papazoglu sorgt für faustdicke Überraschung
Von Malte Bürger

Das Emsland war dieses Mal das Ziel für die ringende Nachwuchselite Niedersachsens. Im griechisch-römischen Stil ging es in Dörpen um die Titel in den einzelnen Klassen, unter den 107 Teilnehmern waren auch fünf Akteure des TSV Achim – allesamt nutzten sie diesen Wettkampf als Standortbestimmung, da sie dieses Sport noch nicht allzu lang betreiben. Für eine richtige Überraschung sorgte vor allem Attila Papazoglu. Für Timo Knack (B-Jugend, bis 32 Kilogramm) gab es derweil keinen Gegner, sodass er kampflos gewann.

Seth Cyrus Clinard startete in der C- Jugend bis 34 Kilogramm, traf jedoch ausnahmslos auf ältere, robustere Kontrahenten. „Er begann seine Kämpfe immer beherzt, konnte seinen Gegnern aber nur schwer etwas entgegensetzen“, sagte TSV-Trainer René Sokoll. So belegte er schließlich Rang fünf.

In der weiblichen Jugend bis 73 Kilogramm war Maja Bindemann unterwegs. Sie hatte mit Adelina Strauch (LSV Lüneburg) nur eine Kontrahentin, die zudem fünf Jahre älter war. Nach zwei Kämpfen musste sich die Achimerin geschlagen geben und holte somit Silber.

Blerim Mutisi (bis 42kg) hatte es in der C-Jugend mit einem Trio zu tun. Zunächst unterlag er nach gutem Beginn Ilja Pridonashvili (ASV Wilhelmshaven), auch die beiden anschließenden Duelle gingen verloren. Als fünfter TSV-Aktiver versuchte sich Attila Papazoglu (bis 69kg) in der A- Jugend. „Er ringt seit knapp drei Monaten und zeigte Techniken, die er sich teilweise selbst durch das Zuschauen angeeignet hat“, erklärte René Sokoll. Die Auftakthürde, den Nienburger Artjom Oldenburg, meisterte Papazoglu dann auch souverän. Im weiteren Verlauf des Wettbewerbs fand sich der junge Achimer dann schließlich im kleinen Finale wieder, wo er dann jedoch eine Schulterniederlage kassierte. Bei seinem Debüt wurde er somit Vierter. „Ein sehr gutes Ergebnis“, lobte sein Coach abschließend.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+