Auch drittletzter Rang ist für TVG-Frauen jetzt außer Reichweite

Grambke. Die Handball-Frauen des TV Grambke können sich nach dem Klassenerhalt in der Landesliga jetzt auch noch den drittletzten Tabellenplatz abschminken: Ein Wochenende, nachdem der Sturz der Gelb-Schwarzen in die neu strukturierte Kreisoberliga auch rein rechnerisch zementiert wurde, erlitten sie beim Tabellennachbarn HSG Cluvenhagen/Langwedel mit 18:28 (7:13) Schiffbruch. 'Ohne richtigen Rückraum lässt sich in der Liga eben nicht viel ausrichten', bilanzierte TVG-Trainerin Elen Tausendfreund den Saisonverlauf.
19.04.2010, 04:30
Lesedauer: 1 Min
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Von OLAF KOWALZIK

Grambke. Die Handball-Frauen des TV Grambke können sich nach dem Klassenerhalt in der Landesliga jetzt auch noch den drittletzten Tabellenplatz abschminken: Ein Wochenende, nachdem der Sturz der Gelb-Schwarzen in die neu strukturierte Kreisoberliga auch rein rechnerisch zementiert wurde, erlitten sie beim Tabellennachbarn HSG Cluvenhagen/Langwedel mit 18:28 (7:13) Schiffbruch. 'Ohne richtigen Rückraum lässt sich in der Liga eben nicht viel ausrichten', bilanzierte TVG-Trainerin Elen Tausendfreund den Saisonverlauf.

Ein Team, das zumindest zur Hälfte aus Kreisliga-Spielerinnen besteht und sich zur anderen Hälfte aus jungen, übrig gebliebenen Spielerinnen aus der ersten Vertretung des Vorjahres rekrutierte sowie eine katastrophale Rückrunde mit elf Niederlagen am Stück waren am Ende eben doch zu wenig. Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht Tausendfreunds These: Mit nur 404 selbst erzielten Toren stellen die Gelb-Schwarzen nach dem Tabellenachten TuS Wagenfeld die mit Abstand harmloseste Offensive der Liga. Die TVG-Abwehr hat dagegen mit 520 Treffern nur maximal drei Tore mehr kassiert als der Spitzenreiter aus Morsum und der Vierte aus Bützfleth. Ja, selbst den Tabellenfünften VfL Horneburg haben sie um einen Treffer überflügelt.

Das Dilemma war dann auch in Cluvenhagen zu sehen. Die Nordbremerinnen hielten bis zum 4:5 gut mit, sie leisteten sich aber anschließend einige Schnitzer auf dem Weg nach vorn und liefen den Niedersachsen damit ab dem 4:7 regelrecht ins offene Kontermesser. Über 7:13 und 13:20 hatte der Gast dem nicht mehr viel entgegenzusetzen und fiel am vorletzten Spieltag auf drei Punkte hinter den Niedersachsen zurück.

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