Vegesacker Ruderverein Auch eine Goldmedaille geholt

Auf einen gelungen Saisonabschluss kann Pia Lüsse vom Vegesacker Ruderverein blicken.
05.10.2018, 16:04
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Schnell

Vegesack. Auf einen gelungen Saisonabschluss kann Pia Lüsse vom Vegesacker Ruderverein blicken. Mit ihrer Zweier-Partnerin Charlotte Hoffmann (Verden) konnte die VRV-Ruderin so die deutschen Farben bestens vertreten und am Ende beim Baltic-Cup über die Goldmedaille jubeln.

Rechtzeitig machten sich Pia Lüsse und Charlotte Hoffmann auf den Weg zum Stützpunkt nach Berlin-Grünau. Dort wurden alle Boote des DRV-Kaders auf einen Hänger verladen. Am nächsten Tag ging es dann für das Duo in der Früh das erste Mal zu einem internationalen Wettkampf nach Kruszwica (Polen). Der Baltic-Cup ist ein jährlich durchgeführter Länder-Vergleichswettkampf zwischen Norwegen, Schweden, Lettland, Litauen, Estland, Polen, Dänemark, Bulgarien, Finnland, Russland und Deutschland, wo Ruderer/innen im Alter von 16 und 17 Jahren ihre ersten internationalen Renn-Erfahrungen sammeln können. In Polen angekommen musste sich der Zweier ohne Steuermann „dann erst einmal mit den windigen Bedingungen zurechtfinden. Bei kippeligem Wasser und Wind ist es für alle Boote schwieriger, das Boot zum Laufen zu bekommen. Im Zweier ohne ist dies besonders schwierig, da je ein Ruderer einen Riemen hat und man sich somit sehr aufeinander einstellen muss“, meinte der VRV-Trainer Peter Hermes.

Wie für eine internationale Regatta üblich, mussten sich alle Boote zunächst beim Vorlauf gegen die anderen neun Nationen behaupten, hiernach folgte das Finale über die Distanz von 2000 Metern. Nach einem harten Kampf gegen die Polinnen gab sich der Gastgeber nicht geschlagen. Pia Lüsse und Charlotte Hoffmann überquerten die Ziellinie so als Zweite und holten sich die Silbermedaille – hinter Polen und vor Litauen. Am darauffolgenden Tag stand die Distanz über 500 Meter im Blickpunkt.

Nach schon schwierigen Bedingungen, bei denen die Athletinnen technisch stark beansprucht wurden, sicherte sich der Zweier die vielumjubelte Goldmedaille vor Polen und Dänemark. „Dies war ein sehr guter Abschluss für die Regatta-Saison 2018“, freute sich Peter Hermes. Das 26-köpfige deutsche Team gewann oben drauf noch die Gesamtwertung des Baltic-Cups deutlich vor den anderen neun Nationen. Die Vegesackerin Pia Lüsse war hiernach sichtlich zufrieden, die sich zusätzlich freute, auch internationale Erfahrungen gesammelt zu haben.

Auf der Regatta in Hamburg war dagegen der VRV-Nachwuchs im Einsatz. Neele Benjes belegte im Doppelzweier bei den A-Juniorinnen Platz zwei. In den Einer-Wettbewerben lief es nicht so gut. „Tjark Gercken agierte bei den B-Junioren am ersten Tag viel zu ruhig. Hiernach lief es etwas besser, aber nach 600 Metern war für ihn der Ofen aus“ (Hermes). So erreichte Gercken jeweils Rang vier. Thorben Schnibbe und Alex Sinhuber konnten dagegen im Doppelzweier der Jungen sich jeweils zweimal behaupten. Zwar lagen Marlicia und Mariella Freundt am ersten Tag bei den Doppelzweiern der leichten Mädchen bis 500 Meter in Führung, „fuhren dann aber in die Bojen. So sprang der zweite Platz heraus. Im Einer lag Marlicia Freundt bis 600 Meter in Front, am Ende erreichte sie den vierten Rang. Mariella Freundt wurde in ihrem Einer-Rennen Zweite. Das war insgesamt ein gutes Rennen von ihr“, berichtete Hermes.

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