Burg

Auch Gärtner kann Burg-Pleite nicht verhindern

Burg. Gegen den Spitzenreiter der Fußball-Landesliga, den ESC Geestemünde, vermochte der 1. FC Burg letztlich nichts auszurichten.
10.11.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Marc Gogol
Auch Gärtner kann Burg-Pleite nicht verhindern

Burg-Kicker Ercan Yilmaz.

Christian Kosak

Gegen den Spitzenreiter der Fußball-Landesliga, den ESC Geestemünde, vermochte der 1. FC Burg letztlich nichts auszurichten. Die Schützlinge von Trainer Mirko Heyne unterlagen mit 0:3 (0:0).

Gleich in der fünften Spielminute gab es die große Möglichkeit für Burg, überraschend in Führung zu gehen: Einen Schuss von Ercan Yilmaz ließ Gästetorhüter Hannes Krüger nach vorne abprallen und Denis Schumann schaffte es, den Ball freistehend aus fünf Metern Entfernung nicht im Tor unterzubringen. Eine weitere gute Tormöglichkeit in den Anfangsminuten ergab sich durch einen 20-Meter-Schuss von Yilmaz. Danach ließen die Gastgeber im Tempo etwas nach, die Seestädter kamen ihrerseits zu Torchancen.

Die beste war ein Foulelfmeter, nachdem Marco Boes im eigenen Strafraum ungeschickt zum Ball gegangen war. Doch der Strafstoß war schlecht geschossen, sodass Burgs Schlussmann Marco Gärtner parieren konnte. Überhaupt machte Gärtner eine gute Partie – er war der beste Burger. Noch vor der Pause traf Burak Aydin per Kopf ins Netz. Der Treffer wurde aber wegen einer Abseitsstellung zu Recht nicht anerkannt.

Im zweiten Durchgang gingen die Hausherren dann, wie es Trainer Mirko Heyne formulierte, „zu blauäugig zu Werke“. Ein Stockfehler brachte das 0:1 (68.) durch Trainersohn Tim Grundmann, das 0:2 fiel durch einen Kopfball von Geestemündes gefährlichstem Stürmer, Eduard Kimmel, in den Torwinkel (74.). „Beim 0:3 vier Minuten später hatten wir uns dann schon aufgegeben“, so Heyne. Zu allem Unglück handelte sich Ercan Yilmaz wegen „eines dummen Fouls im Mittelfeld“ (Heyne) auch noch eine Gelb-Rote Karte ein. Er wird im nächsten Spiel bei Tuspo Surheide fehlen.

Mirko Heyne sieht seine Mannschaft nun im Abstiegskampf angekommen, von den Ansprüchen an obere Tabellenregionen müsse man sich vorerst verabschieden. „Eine Krise ist das bei uns nun nicht mehr. Oben haben wir auf alle Fälle nichts verloren“, so Heyne. „14 Punkte nach zwölf Spielen – das ist definitiv zu wenig. Im Moment haben wir Glück, dass die anderen Teams auch verlieren. Wenn wir nicht aufpassen, sind wir schnell ganz unten drin.“

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