TuS Syke siegt souverän mit 2:0 beim FC AS Hachetal Auf dem besten Weg zurück in den Bezirk

Affinghausen. Vor dem Kabinentrakt traf Trainer Christian Jeinsen vom Fußball-Kreisligisten FC AS Hachetal nach dem Abpfiff auf seinen Syker Kollegen Matthias Rose. "Alles Gute. Seht zu, dass ihr aufsteigt", so die Worte des FCH-Übungsleiters. Nach dem 2:0 (0:0)-Sieg bei den Hachetalern befindet sich der TuS Syke auf dem besten Weg zurück in die Bezirksliga.
28.03.2011, 05:00
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Von Sven Hermann

Affinghausen. Vor dem Kabinentrakt traf Trainer Christian Jeinsen vom Fußball-Kreisligisten FC AS Hachetal nach dem Abpfiff auf seinen Syker Kollegen Matthias Rose. "Alles Gute. Seht zu, dass ihr aufsteigt", so die Worte des FCH-Übungsleiters. Nach dem 2:0 (0:0)-Sieg bei den Hachetalern befindet sich der TuS Syke auf dem besten Weg zurück in die Bezirksliga.

Zufrieden nahm Rose die Wünsche des Kollegen entgegen. "Wir haben nicht aufgegeben und immer wieder nach vorne gespielt. Es freut mich, dass die Ersatzleute für die fehlenden Stammspieler in die Bresche gesprungen sind. Das zeigt, dass einer für den anderen da ist", erzählte Rose.

Mit dem Selbstbewusstsein eines Aufstiegsaspiranten starteten die Syker in die Partie und erspielten sich sofort eine optische Überlegenheit. Doch bis auf die Chance von Björn Kitow, der einen langen Pass von Kristian Kreis fein annahm, dann jedoch mit dem Außenrist verzog, sprang in der Anfangsphase keine zwingende Torchance heraus (15.). Kitows anschließender Schuss aus 20 Metern strich knapp vorbei, allerdings wäre der Hachetaler Schlussmann und Ex-Syker Dennis Fehner sicherlich auch rangekommen (27.).

Bei den Gastgebern lief im Angriff überhaupt nichts zusammen. Die erste Gelegenheit verzeichnete die Jeinsen-Elf in der 53. Minute, doch ein Freistoß des eingewechselten Alexander Poda aus halblinker Position landete knapp über dem Tor (53.). Aus einer Standardsituation entsprang kurz darauf der Syker Führungstreffer. Kreis zirkelte einen Freistoß auf den agilen Angreifer Walid Sabehaioun, der von Martin Roughley nur durch ein Foul zu bremsen war. Kreis ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht nehmen, obwohl Fehner noch am Ball dran war (60.). Nur fünf Minuten später verpasste Sabehaioun einen Treffer, als er aus spitzem Winkel am starken Fehner scheiterte.

Erfolgreicher Joker

Für die Entscheidung sorgte in der 82. Minute Michael Volkmann, obwohl er erst sieben Minuten zuvor für Jean-C. Luyindula aufs Feld kam. Nach Vorarbeit von Julio Martin-Hinze, der sich gekonnt am linken Strafraumeck durchsetzte und dann überlegt auf seinen Teamkollegen zurückspielte, brauchte Volkmann nur noch einzuschieben. Der strahlte nach seinem Jokertor. "Ich konnte berufsbedingt die ganze Woche nicht trainieren. Klasse, dass mir dann nach meiner Einwechslung gleich ein Treffer gelingt", sagte der Schütze.

Stürmer Tobias Witte, der die Hachetaler nach der Saison verlassen wird und sich dem Bezirksligisten TSV Wietzen anschließt, verpasste per Kopfball nach Freistoß von Roughley den Anschlusstreffer (87.). Nach einem Foul an Kreis sah FCH-Spieler Poda noch die Rote Karte (90. +1). Schöne Geste des Sykers, der sich nach Abpfiff in die Kabine von Schiedsrichter Marcel Romeicke (TSV Weyhe-Lahausen) begab, um sich für den Hachetaler einzusetzen. "Wir waren durch das Hachetaler 2:2 gegen Stuhr gewarnt und wussten, dass wir hier kämpfen müssen. Walid Sabehaioun und Jean-C. Luyindula haben vorne sehr gut agiert", lobte Kreis seine Mitspieler. "Ich denke, Syke wird wohl nach oben gehen", ergänzte Jeinsen.

FC AS Hachetal: Fehner - Butt, Roughley, Wehrenberg (63. Tecklenburg), Henneke, Eickhoff (35. Poda), Behrens, Mancuso, Witte, Knake, Logemann (73. Lammertz).

TuS Syke: Mellentin - Häfker, Honscha, Winter, W. Sabehaioun, Luyindula (75. Volkmann), Kitow, Kreis, Evers, Trimpe, Martin-Hinze.

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