Triathlon-Abteilung wächst beständig Auf der Jagd nach der frühen Dusche

Weyhe. Wie nahezu jede Abteilung hat auch die Triathlon-Sparte einmal klein angefangen. Neun Ausdauersportverrückte hatten sich 1998 zusammengetan, um gemeinsam zu Wasser, im Sattel und per pedes Kilometer abzuspulen. Mittlerweile ist die Mitgliederzahl auf stolze 56 angewachsen, und auch im Bezug auf sportliche Erfolge backen die Weyher längst keine kleinen Brötchen mehr.
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Auf der Jagd nach der frühen Dusche
Von Malte Bürger

Weyhe. Wie nahezu jede Abteilung hat auch die Triathlon-Sparte einmal klein angefangen. Neun Ausdauersportverrückte hatten sich 1998 zusammengetan, um gemeinsam zu Wasser, im Sattel und per pedes Kilometer abzuspulen. Mittlerweile ist die Mitgliederzahl auf stolze 56 angewachsen, und auch im Bezug auf sportliche Erfolge backen die Weyher längst keine kleinen Brötchen mehr.

An erster Stelle ist in dieser Hinsicht sicherlich Langdistanzspezialist Horst Wittmershaus zu nennen. "Er ist ein Amateur, der zeitlich gesehen den Profis sehr nah ist", erläutert Abteilungsleiter Thomas Schmelzer und fügt schmunzelnd an: "Viele meinen, dass man einen Ironman in etwa neun Stunden absolvieren muss, aber das ist Quatsch - da steht Horst längst unter der Dusche." Leistungen, die zuletzt hoch honoriert wurden - Wittmershaus wurde zu Weyhes Sportler des Jahres gekürt.

Thomas Schmelzer könnte die Liste der Aushängeschilder immer weiter fortsetzen, egal ob sie nun beispielsweise Andreas Reinert, Frank Mömkes oder Sandra Ehlers heißen. "Wir sind überwiegend Breitensportler, aber dennoch, insbesondere auf Niedersachsen bezogen, gehören wir zu den stärksten", berichtet Schmelzer. "Wir haben inzwischen 17 Frauen und 39 Männer im Alter von 14 bis 65 Jahren dabei. 24 davon haben inzwischen einen Ironman gefinished." Etwas mehr als die Hälfte - nämlich exakt 13 - haben dieses Kunststück im vergangenen Juli vollbracht. Der Kärnten Ironman Austria in Klagenfurt war das aktuelle Großprojekt der Weyher. "Wenn du nach Klagenfurt kommst, denkst du erst einmal, dass dich dort keiner kennt", schildert Schmelzer. "Aber durch die vielen Betreuer, Freunde und Familienmitglieder unterwegs wird es plötzlich zu einem Heimspiel." Es sind solche Erinnerungen, die den Triathlonsport für den Abteilungs-Chef vervollständigen. "Es gibt nicht den einen schönen Moment für mich.

Ich finde es klasse, wenn jeder Athlet von seinen persönlichen Erlebnissen berichtet. Das ist eine sehr emotionale Sache."

Um die Zukunft ist den Weyhern nicht bange. "Wir planen derzeit eine eigene Duathlon-Veranstaltung rund um die Zentralsportanlage in Leeste", verrät Schmelzer, der sich aktuell mit der Stadt in Gesprächen über Straßensperrungen befindet. Außerdem hat kürzlich eine neue Trainingskooperation innerhalb des niedersächsischen Landesverbandes begonnen. Dort bilden die Weyher künftig im Abstand von vier Wochen Übungsgruppen mit den Triathleten aus Schwarme, Stuhr, Scheeßel und Rotenburg. "Das hat den Vorteil, dass man in Kontakt mit anderen Trainern und deren Methoden, aber auch mit seinen Kontrahenten kommt", sagt Schmelzer.

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