Bundesliga Nord

Auf die zweite Reihe ist Verlass

Der Dart-Club (DC) Vegesack hat seine Spitzenposition in der Bundesliga Nord weiter gefestigt.
05.02.2019, 16:02
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Von Karsten Hollmann
Auf die zweite Reihe ist Verlass

Torsten Wöhlk (DC Vegesack) erhöhte gegen das Schlusslicht Area of Darts Buxtehude schnell auf eine wichtige 3:0-Führung.

Jens Pillnick

Vegesack. Der Dart-Club (DC) Vegesack hat seine Spitzenposition in der Bundesliga Nord weiter gefestigt. Die Nordbremer besiegten in Schleswig-Holstein die Kellerkinder Area of Darts Buxtehude und The Wanderers aus Nortorf mit 9:3 beziehungsweise 8:4.

„Unser Ziel war es, vier Punkte zu holen, um die Tabellenführung auszubauen und den Abstand zum fünften Platz zu vergrößern“, erklärte Vegesacks Teamkapitän Detlef Dolinski. Schließlich treffen die jeweils ersten vier Formationen beider Bundesligen Nord in Waldorf bei Heidelberg zur Bundesliga-Endrunde aufeinander.

DC Vegesack – Area of Darts Buxtehude 9:3: „Leider mussten wir aus diversen Gründen auf einige unserer Topleute verzichten. Es fehlten Andree Welge, Shorty Seyler, Olaf Tupuschis, Alexander Patz, Robert Allenstein und Raoul Kanitz“, informierte Detlef Dolinski. In der siegreichen Begegnung gegen das Schlusslicht brachten Rene Länder und Lars Erkelenz den Favoriten mit zwei 3:1-Siegen mit 2:0 in Führung.

Torsten Wöhlk erhöhte schnell mit einem 3:0-Erfolg auf 3:0. Dagegen lieferte sich Ralf Krießmann mit seinem Buxtehuder Gegner hingegen einen längeren Kampf. Dabei ging es letztlich in den fünften Satz, in dem Krießmann seinen Kontrahenten gleich mit 180 Punkten unter Druck setzte und diesen auch nicht mehr rankommen ließ.

„Aber da wir am letzten Spieltag schon mal eine 4:0-Führung abgegeben hatten, hielten wir die Konzentration hoch“, sagte Dolinski. Volker Kampmann gewann sein Spiel dann auch mit 3:1. Im vierten Satz warf dieser zum Matchgewinn 15 Darts, bejubelte dabei eine 180 und checkte die Runde mit 120 Punkten aus. „Leider musste sich dann Gerd Patzel mit 0:3 geschlagen geben“, berichtete Detlef Dolinski. Rene Berndt stellte dann mit einem 3:0-Sieg aber sofort wieder den alten Abstand her – Vegesacks Michael Klönhammer verlor in einen hochklassigen Spiel mit 2:3 gegen Ex-Nationalspieler Daniel Zygla.

„Wir brauchten also noch einen Punkt aus vier Doppeln zum Sieg“, so Dolinski. Länder/Krießmann machten den Triumph auch gleich im ersten Doppel zum 7:2 perfekt. Wöhlk/Kampann mussten dagegen eine Niederlage hinnehmen. Doch Klönhammer/Patzel und Berndt/Erkelenz erhöhten mit einem 3:1 beziehungsweise 3:0-Erfolg noch auf 9:3.

The Wanderers Nortorf – DC Vegesack 4:8: „Mit den Wanderers erwarteten wir den etwas stärkeren Gegner“, meinte Detlef Dolinski. Der Vorletzte hatte im ersten Match des Tages auch das Team aus Buxtehude im Kellerderby mit 8:4 besiegt.

„Wir ließen aber auch hier keine Schwächen aufkommen“, versicherte Dolinski. Lars Erkelenz und Rene Länder entschieden ihre Einzel-Partien mit einem hohen Niveau jeweils glatt mit 3:0 zu ihren Gunsten. Volker Kampmann und Torsten Wöhlk schraubten den Vorsprung mit zwei 3:1-Siegen auf 4:0 in die Höhe und erhöhten somit den Druck auf den Konkurrenten. Rene Berndt verlor zwar sein Spiel knapp mit 2:3. Da sich jedoch Gerd Patzel auf der anderen Seite ebenso knapp behauptete, stand es 5:1. Michael Klönhammer baute die Führung auf 6:1 aus, ehe sich Ralf Krießmann mit 2:3 beugen musste.

Folglich mangelte es vor den Doppeln wieder nur an einem Zähler zum Gesamtsieg. „So wie wir an diesem Tag gespielt hatten, war nicht mehr zu erwarten, dass wir in diesem Spiel noch Punkte lassen würden“, betonte Detlef Dolinski. Weil Erkelenz/Berndt ihr Doppel aber mit 2:3 abgaben, verringerten die Wanderers den Abstand. Aber schon im nächsten Doppel beendeten Klönhammer/Kampmann mit einem 3:1-Sieg die Hoffnungen der Nortorfer auf einen Punktgewinn. Da fiel es auch nicht mehr weiter ins Gewicht, dass Wöhlk/Länder in ihrem Doppel mit 2:3 den Kürzeren zogen. Krießmann/Patzel sorgten mit einem 3:2-Erfolg schließlich für den 8:4-Endstand.

„Aufgrund der Breite unseres Kaders konnten wir die Ausfälle gut kompensieren. Die sogenannte zweite Reihe bewies wieder einmal, dass auf sie Verlass ist“, zog Detlef Dolinski ein positives Fazit.

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