Fußball-Bezirksligist SC Weyhe muss sich BSC Hastedt mit 2:4 beugen / Stindt: „Nicht clever genug“

Aufholjagd bleibt unbelohnt

Weyhe. Der SC Weyhe war zurück im Spiel: Obwohl der Bremer Fußball-Bezirksligist im Heimspiel gegen den BSC Hastedt mit 0:2 zurückgelegen hatte, glich er nach Toren von Kevin und Marvin Nienstermann zum 2:2 aus – um nur zwei Minuten nach dem Ausgleich wieder in Rückstand zu geraten. Und das auf eine Art und Weise, die nicht ausschließlich mit der Unerfahrenheit des jungen Teams zu erklären ist.
03.03.2014, 00:00
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Aufholjagd bleibt unbelohnt
Von Dennis Schott

Der SC Weyhe war zurück im Spiel: Obwohl der Bremer Fußball-Bezirksligist im Heimspiel gegen den BSC Hastedt mit 0:2 zurückgelegen hatte, glich er nach Toren von Kevin und Marvin Nienstermann zum 2:2 aus – um nur zwei Minuten nach dem Ausgleich wieder in Rückstand zu geraten. Und das auf eine Art und Weise, die nicht ausschließlich mit der Unerfahrenheit des jungen Teams zu erklären ist. Die letztlich auf 2:4 (0:1) angewachsene Niederlage war auch der Naivität mancher Spieler zuzuschreiben.

Die Entstehung des 0:1 etwa umschrieb Weyhes Trainer Stephan Stindt als „absolut unnötig“. „Gefühlt waren noch sieben Spieler in der Kabine“, sagte der SCW-Coach zum frühen Gegentreffer durch Sercan Yücel, der aus fünf Metern völlig unbedrängt einschieben konnte (2.). „Danach haben wir aber guten Fußball gespielt“, wollte Stindt gleichzeitig einige Chancen seines Teams nicht unerwähnt lassen. Allein: Sie blieben ungenutzt.

Mit dem Wiederanpfiff sollte den Gastgebern das gleiche Schicksal ereilen wie zu Beginn der Partie: Der Gegner schoss ein schnelles Tor. Diesmal war es David Glowka, der einen Ballverlust Weyhes in der Vorwärtsbewegung mit dem 2:0 bestrafte (52.). Doch dann läutete der Landesliga-Absteiger die Aufholjagd ein. Erst traf Kevin Nienstermann zum Anschluss (57.), sein Bruder Marvin danach zum Ausgleich (71.). Ein Freistoß gegen den SC Weyhe, den Stephan Stindt als überflüssig erachtete, brachte die Weyher indes zurück auf die Verliererstraße. „Dabei wollten wir Freistöße gegen uns vermeiden“, so der SCW-Coach. Die Hausherren hatten danach sogar noch gute Chancen, um den abermaligen Ausgleich zu erzielen. Als Hassan Taha das 4:2 markierte (86.), war bei den Weyhern allerdings die Luft raus. „Das Ärgerliche ist, dass wir mit Mannschaften von oben, wie jetzt Hastedt, durchaus mithalten. Wir sind aber einfach nicht clever genug. Hastedt hat vier Chancen und macht vier Tore. Die sind einfach effektiver. Wir dagegen lassen noch zu viel aus“, meinte Stindt, für dessen Team der Zug nach oben endgültig abgefahren sein dürfte.

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